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Letzte Chance für die HSG

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Von: Michael Wingefeld

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(miw). Am Samstag gilt’s: Die HSG Wettenberg empfängt um 16 Uhr in ihrer letzten Partie der Qualifikationsrunde in der Handball-Oberliga der Männer den TV Petterweil. Für die Wettenberger zählt in diesem Duell in der Sporthalle der Gesamtschule in Launsbach nur ein Sieg, um die Chance auf Rang vier und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zu wahren.

Für den Vertreter aus der Wetterau, der als Sechster (8:16 Punkte) zwei Ränge schlechter platziert ist als die HSG (4./10:14), geht es im Spiel auch darum, die theoretische Chance auf die Playoffs am Leben zu halten. Wichtiger wird dem TVP jedoch der direkte Vergleich mit der HSG sein, sofern beide Mannschaften in die Abstiegsrunde gehen müssen - das Hinspiel hatte die Mannschaft von Martin Peschke knapp gewonnen. Der Trend zeigt bei Petterweil jedoch eher nach unten. Nach einer guten Hinserie konnte der TV in der Rückrunde erst einen Sieg einfahren.

Peschke, der bei seinem Kader aus dem Vollen schöpfen kann, äußerte sich im Vorfeld der Partie: »Für beide Mannschaften ist das ein echtes Endspiel. Ich erwarte einen großen Kampf und ein spielerisch vielleicht nicht ganz so überzeugendes Spiel. Ich gehe davon aus, dass die Partie über die Abwehr gewonnen wird. Bei einem Sieg nehmen wir gegen Wettenberg vier Punkte mit in die Abstiegsrunde.«

Wettenbergs am Saisonende scheidender Coach Axel Spandau sieht die Begegnung ebenfalls als »Endspiel« an, auch wenn der TV Bruchköbel (5./9:13) selbst bei einem Sieg der Wettenberger gegen Petterweil noch vorbeiziehen kann, weil er eine Partie weniger ausgetragen hat: »Das Spiel ist für uns die letzte Chance auf die Meisterrunde. Petterweil ist im Rückraum mit den Spielern Peltz, Wassberg und Koffler sehr torgefährlich, ebenso ist die Achse Jankovic/Fernandes zu beachten.« Bei den Wettenbergern wird neben den Langzeitausfällen Panther und Thrun auch Jonas Schmidt fehlen.

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