Landesliga Frauen

Leihgestern hält die Konzentration hoch

Die zweite Halbzeit war ganz nach dem Geschmack von Jonna Jensen, der Trainerin der HSG Wetzlar: "Wir haben gut verteidigt und konsequent bis zum Schluss sehr wenig Gegentore zugelassen." Ihre Mannschaft hat am Wochenende in der Handball-Landesliga der Frauen deutlich mit 28:20 (11:10) gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen gewonnen.

Von RÜB

Die zweite Halbzeit war ganz nach dem Geschmack von Jonna Jensen, der Trainerin der HSG Wetzlar: "Wir haben gut verteidigt und konsequent bis zum Schluss sehr wenig Gegentore zugelassen." Ihre Mannschaft hat am Wochenende in der Handball-Landesliga der Frauen deutlich mit 28:20 (11:10) gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen gewonnen.

In der ersten Halbzeit lag die TSG zwar auch immer in Führung, konnte sich aber bis zur Pause nie wirklich absetzen. Dies lag unter anderem auch daran, dass die Mannschaft aus Leihgestern im Angriff viel zu viele Torchancen nicht nutzen konnte, aber auch an den munter aufspielenden Gästen.

Zu Beginn des Spieles konnte keine Mannschaft Tore in der gewünschten Anzahl erzielen. In der fünften Minute stand es erst 1:1. Im Verlauf der ersten Halbzeit setzte sich Leihgestern ein wenig ab. In der 16. Minute war es erstmalig beim 7:4 ein Vorsprung von drei Toren. Die folgenden Minuten gehörten ganz Leihgestern, das sich bis zum 10:5 in Führung bringen konnte. Die HSG hielt dagegen und konnte bis zur Halbzeit den Anschluss wiederherstellen. Mit 11:10 wurden die Seiten getauscht.

Nach Anpfiff der zweiten Halbzeit änderte sich der Spielverlauf nur wenig, die TSG legte vor und die HSG kämpfte sich wieder heran. In der 42. Minute konnte die HSG sogar den Ausgleich herstellen. In dieser Phase erhielt Vida Majstorovic eine Zwei-Minuten-Strafe. Die HSG war in Unterzahl, genau diesen Moment nutze die TSG Leihgestern aus, um das Spiel zu entscheiden. Die TSG konnte von 17:15 in nur zwei Minuten auf 21:15 erhöhen, die Entscheidung war gefallen.

Bis zum Ende konnte Leihgestern den Vorsprung sogar noch weiter vergrößern. Es wurde weiter sehr gut in der Abwehr verschoben und im Angriff wurden die Strukturen und vorgegebenen Abläufe eingehalten. Die Spannung im Training und auch in den restlichen Spielen scheint weiterhin hoch zu sein, obwohl die Meisterschaft für die TSG Leihgestern nicht mehr zu erreichen ist.

Leihgestern: Türk; van Wickern (3), Walther (1/1), Penning (2), Fina (1), Appel (2), Schulz (3), Friedriche (6/2), Kunzig (2), Viebahn (4), Faber (1), Steinhaus (3).

Dutenh./Münchh.: Scholz, Pafla, Naß; Otto, Schmidt M. (5), Majstorovic (4/4), Naumann (4), Bender (3), Nöh, Eichhofer (2), Neumann (1), Lüling (1), Hahn, Schmidt S.

Schiedsrichter: Münster/Tiz. - Zeitstrafen: 6:8 Minuten - Siebenmeter: 4:3/4:4. - Zuschauer: 80.

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