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Leichtes Spiel

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Von: Ditmar Kartak

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Keine Mühe hatten die Oberliga-Handballer der HSG Pohlheim am elften Spieltag, um gegen den Hünfelder SV beim 33:24 (19:10) beide Punkte auf der Habenseite zu verbuchen. Vor 270 Zuschauer in eigener Halle stellte der Tabellenletzte keine ernsthafte Hürde dar und war weit entfernt vom Niveau Hessens höchster Klasse.

Keine Mühe hatten die Oberliga-Handballer der HSG Pohlheim am elften Spieltag, um gegen den Hünfelder SV beim 33:24 (19:10) beide Punkte auf der Habenseite zu verbuchen. Vor 270 Zuschauer in eigener Halle stellte der Tabellenletzte keine ernsthafte Hürde dar und war weit entfernt vom Niveau Hessens höchster Klasse.

Das auch, weil der Aufsteiger gleich auf fünf Stammspieler, darunter seinen etatmäßigen Rückraum, verletzungsbedingt verzichten musste und mit einer »Notsieben« in die Holzheimer Sporthalle gekommen war. Die HSG Pohlheim war deshalb vom Anpfiff weg das dominierende Team. Pascal Schüler traf nach sechs Minuten zur 5:0-Führung, über das 7:1 (Sayler, 8.) sorgte erneut Schüler zum 9:2 (10.) für klare Verhältnisse – die Gastgeber hatten leichtes Spiel.

An der Überlegenheit sollte sich wenig ändern. Ohne großartig gefordert zu werden, bauten die Pohlheimer die Führung zur Pause bereits auf 19:10 aus. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie dann zusehends. Hünfeld versucht mit langen Angriffen, die Niederlage in Grenzen zu halten. Pohlheim spulte mehr oder wenig lustlos sein Programm herunter. Trainer Jens Dapper konnte durchwechseln, und die jungen Spieler bekamen dann auch ihre Anteile. Niklas Wenzel mit drei Toren und Pascal Schüler mit fünf Treffern bestätigten ihre Nominierung, und Pohlheim steuerte im letzten Heimspiel des Jahres ohne Probleme seinem achten Saisonsieg entgegen.

Pohlheims Coach war zufrieden, auch wenn die zweite Hälfte nicht seinen Vorstellungen entsprach: »Wir waren nicht ernsthaft gefordert, da wird dann doch zu leichtsinnig agiert, die individuelle Fehlerquote war mir da zu hoch«, sagte Dapper. Gästecoach Georg Müller nahm es locker: »Wir hatten mit dieser Besetzung Schlimmeres befürchtet. Überhaupt ist die Oberliga für uns nur eine gute Lernübung, wir sind eigentlich nur eine starke Landesligamannschaft.«

Pohlheim: Schlegel, Wüst; Schüler (5), Niclas, Lex (2), Sayler (4), Dromershausen (6), Rühl (2), Schleenbecker (3), Schuster (4), Wenzel (3), Ohrisch (4), Kreß, Schäfer.

Hünfeld: Harseim, Krätzig; Sitmann (5), Gute, Fischer (2), Klein (1), Schott (4), Hyseni (1), Kaub, Wald, Sandrock (3), Unglaube (6/1), Krso (2).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Osternig/Schäfer (Dornheim/Groß Gerau). – Zu.: 270. – Zeitstrafen 2:2 Min. – Siebenm.: 2/2:3/1.

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