NSC III lehrt Großen-Linden das Fürchten

(tiv) Fünf Spiele, fünf Siege - Der NSC Watzenborn-Steinberg III sorgt in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren weiter für Furore und lehrt sogar dem großen Aufstiegsfavoriten, den TV Großen-Linden, das Fürchten:

(tiv) Fünf Spiele, fünf Siege - Der NSC Watzenborn-Steinberg III sorgt in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren weiter für Furore und lehrt sogar dem großen Aufstiegsfavoriten, den TV Großen-Linden, das Fürchten: Die Pohlheimer setzten sich mit 9:4 im Lokalduell durch. Tags darauf heimsten sie sogar zwei weitere Zähler ein, als sie die TTG Mücke mit 9:5 bezwangen. Für die Großen-Lindener sprangen dagegen in zwei weiteren Partien lediglich zwei Remis heraus. Im Derby beim TSV Klein-Linden sowie im Heimspiel gegen die SG Hettenhausen musste sich der TV zweimal mit 8:8 zufriedengeben.

Kollektives Durchatmen heißt es nach diesem Spieltag für den Gießener SV II. Die bislang sieglosen "Schwimmer" überraschten beim 9:7-Erfolg über den VFL Lauterbach, der dazu führte, dass der GSV - zumindest vorübergehend - die Abstiegsränge verlassen konnte.

TSV Klein-Linden - TV Großen-Linden 8:8: Den 1:2-Rückstand nach den Doppeln machten Dirk Schneider, Arvid Volkmann sowie Uwe Schreiber mit jeweiligen 3:0-Erfolgen wett, um danach tatenlos mitansehen zu müssen, wie Christian Jung, Jörg Drolsbach und Ralf Sänger mit ihren Siegen die Führung wieder ins TSV-Lager zurückholten. Im zweiten Durchgang zeigten Volkmann, Schneider und Schreiber erneut keine Blöße, setzten sich zweimal mit 3:1 bzw. einmal glatt in drei Sätzen durch, sodass ein abermaliger Führungswechsel anstand. Felix Donges brachte die Kleinlindener mit seinem 3:1-Erfolg über Tobias Weber wieder zurück ins Spiel. Nach einem weiteren Punktgewinn durch Jörg Drolsbach (3:0 gegen Stefan Cebulla) heimste Jannik Schaaf in vier Sätzen gegen Sänger den achten Zähler der Gäste ein. Das Familien-Duo Frank und Marcel Drolsbach ergatterte schließlich im Entscheidungsdoppel gegen Weber/Schreiber doch noch den Punkt zum 8:8-Gesamtendstand.

TV Großen-Linden - SG Hettenhausen 8:8: In unveränderter Formation traten die Großen-Lindener zum ersten Heimspiel in dieser Saison an. Nach dem Derby-Remis gegen Klein-Linden sahen sich die Hausherren zu einem Wechsel innerhalb der Doppel gezwungen. So agierten Volkmann/Schneider als Einser-Doppel, während Weber/Schreiber an Position zwei gesetzt wurden. Dass diese Entscheidung auch gleich Früchte tragen sollte, bewies das neue Spitzendoppel der Gastgeber mit einem lockeren Dreisatzsieg. Schneider/Weber mussten über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen, ehe sie ihre Kontrahenten bezwingen konnten. Zwei Punktverluste musste der TV dagegen im letzten Doppel sowie im ersten Einzel hinnehmen. Besser machten es im Anschluss Schneider, Weber und Schreiber mit ihren Erfolgen. Nachdem das hintere Paarkreuz gleich doppelt unterlag, hatte auch Volkmann in seinem zweiten Einzel das Nachsehen. Schneider und Schreiber waren allerdings wieder zur Stelle und fuhren zwei wichtige Punkte auf das eigene Konto ein. Cebulla und Schaaf präsentierten sich im hinteren Paarkreuz erneut ohne jede Chance, sodass Volkmann/Schreiber knapp in fünf Sätzen das zweite Unentschieden des Wochenendes sicherten.

NSC Watzenborn-Steinberg III - TV Großen-Linden 9:4: Beim dritten Auftritt der Großen-Lindener innerhalb von drei Tagen schafften es die Gäste nur in den ersten sechs Matches, auf Augenhöhe mit dem Aufsteiger aus Pohlheim zu sein. Die Paarung Volkmann/Schreiber (3:0) sowie Schneider und Schreiber in ihren Einzeln fuhren drei Zähler ein. Aufseiten der Watzenborner zeigte sich vor allem Thomas Domicke in bestechender Form. Nicht nur im Doppel mit Walter Grohmann behielt er glatt in drei Sätzen die Oberhand, der NSC-Kapitän punktete in den Einzeln gegen Tobias Weber (3:0) und Schreiber (3:2). Ebenfalls ein Sieggarant war Torsten Weber, denn er gewann seine beiden Matches jeweils in vier Sätzen sowie das Auftaktdoppel mit Andreas Schmalz (3:2). Grohmann, Jakob Armbrüster und Jannik Bäumler durften sich schließlich noch in die Siegerlisten eintragen, sodass ein am Ende ungefährdeter 9:4-Heimsieg erzielt wurde.

TTG Mücke - NSC Watzenborn-Steinberg III 5:9: Bei den Gästen spielte Marco Grohmann für seinen Vater Walter, ansonsten präsentierten sie sich mit einer unveränderten Aufstellung. In den Doppeln feierten neben Schmalz und Weber (3:0) auch Domicke/Bäumler (3:1) Erfolge. Kämpferischer ging es dann in den ersten drei Einzeln zu. Sowohl Weber als auch Schmalz mussten sich in ihren Fünfsatzkrimis hauchdünn geschlagen geben. Das bessere Ende verzeichnete hingegen Domicke in seinem Fünfsatzmatch für sich. Armbrüster gelang im Anschluss ein lockerer Dreisatzerfolg, ehe erneut zwei Einzel folgten, in denen Marco Grohmann sowie Bäumler alles abverlangt wurde. Im zweiten Durchgang trennten sich das vordere und mittlere Paarkreuz jeweils Unentschieden, bevor Bäumler mit 3:2 den neunten Punkt zum fünften Saisonsieg holte.

Gießener SV II - VFL Lauterbach 9:7: Der Kader der Universitätsstädter erhielt durch Norbert Lammers und Mathias Hotz, die ihr Saisondebüt feierten, eine qualitative Aufwertung. Mit einer 2:1-Führung im Rücken gingen die Hausherren in die Einzel. Lammers unterlag trotz eines 2:1-Satzvorsprungs noch knapp in fünf Sätzen, ehe Hotz die Lauterbacher Nummer eins, Albrecht Schöniger, beim 3:0 ohne Chance ließ.

Die nachfolgenden vier Matches gingen jeweils abwechselnd an beide Mannschaften. Bei seinem zweiten Auftritt machte es Lammers dann besser und kämpfte Schöniger in vier Sätzen nieder, was den sechsten Zähler für die Gießener zur Folge hatte. Hotz setzte sich ebenfalls durch (3:2). Julio Cordero machte Klaus Geschwills Niederlage wett, bevor Adam Widera sowie Reiner Maier mit 0:3 bzw. 2:3 das Nachsehen hatten. Das Doppel Hotz/Cordero war somit gefordert, hielt dem Druck mit einem 3:1-Erfolg aber stand, sodass der GSV seinen ersten Saisonsieg eintüten konnte.

TV Petersberg - TSV Klein-Linden 0:9: Mit dem 8:8-Remis aus dem Derby gegen Großen-Linden im Rücken spielte der TSV selbstbewusst auf. Frank und Marcel Drolsbach gewannen als Einserdoppel leicht und locker mit 11:7, 11:5, 12:10. Donges/Christian Jung bekamen dagegen mehr Gegenwehr zu spüren, konnten sich aber dennoch in fünf Sätzen behaupten. Jörg Drolsbach/Sänger setzten sich im letzten spannenden Match des Tages ebenfalls mit 3:2 durch. In den Einzeln dominierten die Kleinlindener so sehr, dass sie lediglich zwei Sätze in sechs Spielen abgaben. Jörg Drolsbachs Dreisatzerfolg bedeutete folglich das glatte 9:0 gegen den überforderten Aufsteiger aus Petersberg.

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