HSG Wettenberg II

Lange mitgehalten

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Eine Woche nach der denkbar knappen Derby-Niederlage gegen die HSG Lollar/Ruttershausen zog sich die HSG Wettenberg II in der Handball-Landesliga Mitte der Männer beim 18:28 (9:11) auswärts gegen den TV Breckenheim trotz der hohen Niederlage achtbar aus der Affäre und zeigte wie auch in der Vorwoche eine ansprechende Leistung.

Eine Woche nach der denkbar knappen Derby-Niederlage gegen die HSG Lollar/Ruttershausen zog sich die HSG Wettenberg II in der Handball-Landesliga Mitte der Männer beim 18:28 (9:11) auswärts gegen den TV Breckenheim trotz der hohen Niederlage achtbar aus der Affäre und zeigte wie auch in der Vorwoche eine ansprechende Leistung.

Gegen das Spitzenteam konnte man trotz einiger Ausfälle lange mithalten, der Tabellendritte hatte letztlich den längeren Atem, das deutliche Ergebnis täuscht allerdings etwas über den Spielverlauf hinweg. Aufgrund der über weite Strecken guten Leistung zeigte sich Gäste-Coach Dragan Nenad nach dem Spiel zufrieden: "Wir haben heute gegen eine gute Mannschaft 45 Minuten lang echt gut gespielt. Danach haben wir unsere Konzepte im Angriff nicht mehr gut genug ausgespielt und die Eins-gegen-eins Situationen zu leicht verloren."

Die Gäste kamen denkbar schlecht in die Partie. Technische Fehler und schwache Abschlüsse zwangen HSG-Trainer Nenad nach dem 1:6 (11.) zu einer ersten Auszeit. Fortan kam die Oberliga-Reserve besser in die Gänge und sorgte durch einen Dreierpack von Rechtsaußen Florian Weidner für den 5:6-Anschluss. In der Defensive bewegten sich die Wettenberger nach den anfänglichen Schwierigkeiten besser und konnten das Spiel offenhalten, zur Halbzeit lag man, auch dank des starken Jan Becker im Tor, knapp mit 9:11 in Rückstand.

Im zweiten Spielabschnitt blieb die HSG in der Landeshauptstadt weiter in Schlagdistanz, allen voran der agile Rückraumakteur Fabian Weide zeigte sich in der Offensive durchsetzungsstark. Beim 16:18 aus Sicht der Gäste konnte man eine Überzahlsituation nicht ausnutzen, vergab einen Siebenmeter und brach in den Schlussminuten ein, wodurch Breckenheim das Ergebnis in die Höhe schrauben konnte. Auch wenn die Hausherren mit der Empfehlung der zweitbesten Defensive der Liga antraten, gab sich Nenad nach dem Spiel mit der Angriffsleistung unzufrieden und mahnte zu viele vergebene Chancen an. Während Breckenheim durch den Sieg zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen ist, steckt die HSG weiterhin im Tabellenkeller und benötigt mehr Konzentration im Angriff, um nun im Derby gegen Langgöns die Punkte in heimischer Halle zu behalten.

Breckenheim: Quandt (3), Robinson; Buckel (4), Crecelius (2), Barisch (2), Timo Mrowietz (1), Seitz, Manns (1), Heuss (1), Luft (5/4), Yannick Mrowietz (6), Walter (2), Bengil (1).

Wettenberg: Becker; Schwarz (1), Reuschling (2/1), Simon Wingefeld (1), Büsse, Michel Wingefeld, Weide (9), Sascha Kreutz, Quurck, Weidner (3), Zimbelmann, Kleinschmidt (1), Felix Kreutz (1).

Im Stenogramm: SR: Baum/Rämisch. - Zuschauer: 80. - Zeitstrafen: 6:12 Minuten. - Disqualifikation: Wettenberg (Quurck 29:16). - Siebenmeter: 4/1:5/4

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