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Lange gut mitgehalten

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(vre). In der Handball-Landesliga Mitte unterlagen die TSF Heuchelheim dem Favoriten des TV Hüttenberg II mit 21:26 (10:12). Während die Gäste weiterhin ungeschlagen auf dem ersten Platz stehen, rückt für Heuchelheim das Tabellenende immer näher, auch weil die Konkurrenz aus Linden ihre Partie gewonnen hat.

Dabei erwischten die TSF einen perfekten Start in die Begegnung. Mit einem 3:0-Lauf und drei Treffern von Niko Hoffmann stand es nach gut sieben Minuten 3:1 für die Mannschaft von Trainer Claus Well. Doch mit anschließenden fünf Toren in Serie machten die Gäste aus Hüttenberg die Heim-Führung zunichte und setzten sich schnell auf 6:3 ab (13.).

Davon unbeeindruckt, spielte das Well-Team munter mit und konnte durch zwei Tore von Henry Rinn zum 7:7 ausgleichen (21.). Generell gestaltete sich die erste Hälfte ähnlich wie die des Hinspiels, als Hüttenberg am Ende zwar mit 30:23 gewann, zur Hälfte aber noch mit 10:14 zurücklag.

Auch wenn es diesmal zur Pause 12:10 für die Gäste hieß, gelang es Dirk Happels Team im ersten Abschnitt nicht, davonzuziehen. »Von uns war es heute eine durchwachsene Leistung. Ich wollte zwei, drei Stammspieler schonen und die zweite Reihe sollte das dann kompensieren. Das hat leider nicht ganz so geklappt, wie ich mir das vorgestellt hatte«, erklärte der Hüttenberger. »Auch wenn wir nicht ganz zufrieden sind, haben wir die zwei Punkte geholt. Solche Tage gibt es auch, dass gehört auch zum Lernprozess einer jungen Mannschaft.«

Nach dem Seitenwechsel blieb der Spitzenreiter zwar weiter in Front, konnte die Führung aber vorerst nicht auf mehr als auf drei Tore ausbauen. Erst in der 42. Minute stellte Sasa Cosic erstmals eine Vier-Tore-Führung für die Gäste her (17:13). Diese gelang es dann auch zu verteidigen. Am Ende wurde deutlich, dass die Hüttenberger nicht umsonst ungeschlagen auf Platz eins stehen. Mit vier weiteren Toren in gut zweieinhalb Minuten ließen sie den TSF keine Chance mehr und sicherten sich so den nächsten Erfolg.

»Bei uns hat vielleicht etwas die Effektivität im Angriff gefehlt, wir haben zu viele Chancen liegen gelassen, was Hüttenberg mit Gegenstößen bestraft hat. Aber wir haben das schon ganz gut gemacht«, berichtete Well und war mit der Leistung seines Teams durchaus zufrieden.

TSF Heuchelheim: Winter, Geier; Bach Hamba, Hoffmann (6), Brühl (2), Kaplan (1), Weber (7/4), Bender, Rinn (3), Kröck (2), Stein.

TV Hüttenberg II: Rüspeler, Machleit; Stankewitz (2), Nadzik, Kassabaum (1), Lins (1), Martin (3), Uth (5), Cosic (2), Dahlhaus, Bährens (1), Wrackmeyer (5/4), Rüpprich (2), Tietböhl (4).

Im Stenogramm / SR: Paul/Löbe. Z.: 120 - Strafen: 4:10. - Siebenmeter: 4/4:4/4.

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