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U19 lässt nichts anbrennen

  • vonRainer Schmidt
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(pie). Pflichtaufgabe erledigt. Das erste Rückrundenspiel in der Bundesliga-Meisterrunde 1 entschied die U19 der HSG Wetzlar mit 37:30 (20:11) gegen den TSV Allach für sich und festigte damit den zweiten Tabellenplatz. Nächste Woche wartet mit dem TSV GWD Minden der ärgste Widersacher im Kampf um Platz zwei auf die Truppe von Trainer Thomas Weber. Im Hinspiel kamen die Grün-Weißen nicht über ein 28:28-Unentschieden hinaus.

Gegen den bayerischen Vertreter Allach sahen die gut 250 Zuschauer in der ersten Viertelstunde ein Spiel auf Augenhöhe. Wetzlar ging zwar mit 4:1 (Kevin Kunzendorf) und 6:3 (Ole Klimpke) in Führung, vermieste sich die gute Angriffsleistung allerdings mit zu wenig Intensität in der Abwehr. Weber hatte in der 15. Minute genug gesehen und justierte in einer Auszeit nach. Er veränderte seine Abwehrformation von 6:0 auf 5:1 und forderte im Angriff mehr Tempo ein. Die Änderungen griffen und so starteten die Wetzlarer vom 10:9 (19.) einen Lauf bis zum 20:11 zur Pause. "Da hat dann alles funktioniert, und ich war recht entspannt. Aber wie es dann so ist", schmunzelte Weber: "Wenn man zu entspannt ist, bestrafen dich die jungen Kerle wieder."

Denn im zweiten Durchgang baute seine Mannschaft ab. "Aber wir waren zu keiner Zeit in Gefahr, das Spiel zu verlieren". Basis dafür war die zweite Viertelstunde der ersten Halbzeit und das 22:12 von Paul Geffert in der 33. Minute. Weber wechselte munter durch und gab jedem seiner Jungs Spielanteile. In den letzten zehn Minuten ließ die Spannung der HSG nach und Allach nutzte die Chancen, um ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben. "30 Gegentore sind dann doch ein bisschen arg", bemängelte Weber.

Die auffälligsten Akteure in Reihen der HSG waren Rechtsaußen Kunzendorf mit zehn Toren und Spielgestalter Geffert, der sogar elf Treffer erzielen konnte.

Wetzlar: Weizsäcker, Rinn, Fischer; Klotz (2), Boczkowski (1), Klimpke (7), Steinmüller (1), Grassl (2), Kunzendorf (10), Frenko, Waldgenbach (3/1), Geffert (11).

Allach, beste Werfer: Seitz (6/5), Hlawatsch (6), Riesner (4), Bräu (4).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Halbach/Halbach. - Zuschauer: 250. - Zeitstrafen: 12:10 Minuten. - Siebenmeter: 3/1:6/5.

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