Tischtennis

Kurzfristige Absetzungen ab sofort möglich

  • Markus Konle
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(kus/pm). Das Präsidium des Hessischen Tischtennis-Verbandes (HTTV) hat auf die rasant steigenden Corona-Zahlen reagiert: Ab sofort können Vereine, die in der jetzigen Situation nicht spielen wollen, kurzfristig, kostenfrei und ohne Zustimmung des Gegners eine Spielabsetzung beantragen. Dies hat das HTTV-Präsidium am Dienstag beschlossen und seinen Klubs schriftlich mitgeteilt. Diese Regelung, die Abschnitt "M 5" der Wettspielordnung zulässt, ist zunächst bis zum 8. November befristet.

Das HTTV-Präsidium reagierte damit auch auf Bedenken aus den Kreisen und von Vereinen, die in den vergangenen Tagen eingegangen seien, heißt es in dem Schreiben an die Klubs. Der Antrag auf Absetzung kann sowohl vom Heim- als auch vom Gastverein an den zuständigen Spielleiter gestellt werden. "Der Antrag darf von den Vereinen frühestens sieben Tage und spätestens 48 Stunden vor dem Termin des Mannschaftskampfes an den Spielleiter gestellt werden. Gerade bei kurzfristigen Absetzungswünschen … sollte der Verein den direkten Kontakt zu dem zuständigen Spielleiter (Telefon/E-Mail) suchen", heißt es seitens des HTTV. Ein unvollständiges Antreten werde weiterhin nicht sanktioniert, ebenso erfolge für ein Nichtantreten bis einschließlich 8. November keine Bestrafung. "Wer nicht spielen möchte, muss dies auch nicht tun!", schreibt das Präsidium, das auch über eine Unterbrechung oder den Abbruch der Saison nachgedacht habe.

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