Fußball-Hessenliga

Kurioses Halbjahr für SCW: »Hat Kraft gekostet«

  • Sven Nordmann
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Der SC Waldgirmes hat ein kurioses Hessenliga-Halbjahr hinter sich. Trotz großer Verletzungssorgen haben es die Lahnauer bis heute geschafft, auf Platz vier zu stehen und sich damit frühzeitig voraussichtlich aller Abstiegssorgen zu entledigen. »Es war ein anstrengendes halbes Jahr, das hat Kraft gekostet«, sagt SCW-Trainer Daniyel Bulut.

Der SC Waldgirmes hat ein kurioses Hessenliga-Halbjahr hinter sich. Trotz großer Verletzungssorgen haben es die Lahnauer bis heute geschafft, auf Platz vier zu stehen und sich damit frühzeitig voraussichtlich aller Abstiegssorgen zu entledigen. »Es war ein anstrengendes halbes Jahr, das hat Kraft gekostet«, sagt SCW-Trainer Daniyel Bulut.

33 Zähler sind es zur Winterpause – die Hoffnung, dass in den drei Monaten Pause die Verletzten Kouami Edem D’Almeida und Jafar Azizi zurückkehren, ist gegeben.

Kurios war die Spielzeit bislang auch deshalb, weil spektakuläre Partien und Ergebnisse zustande kamen: Gegen den FSV Frankfurt schied Waldgirmes im Hessenpokal-Achtelfinale erst in der Verlängerung aus, gegen Türk Gücü Friedberg spielte man nach einer 4:1-Führung noch 5:5. Teilweise gab’s auch hohe Niederlagen wie beim 1:5 gegen Gießen oder dem 0:4 in Lohfelden. »Wir haben uns immer wieder aus kleinen Dämpfern herausgekämpft«, weiß Bulut. Zuletzt machte der SCW durch drei Zu-Null-Siege in der Tabelle noch einmal einen Sprung.

»Die Mannschaft hat immer den größten Anteil an dieser Sache, weil sie es auf den Platz bringen muss. Ich kann nur den Hut vor jedem Einzelnen ziehen.« Führungsfiguren wie Kian Golafra oder Max Schneider erleichterten die Integration von jungen Akteuren wie Karl Cost oder Mert Ciraci. Top-Torschütze war erneut Tolga Duran mit bislang elf Treffern. Ziel für den SCW wird nach der Winterpause sein, möglichst schnell die 40 Punkte zu sichern. »Dann kann der Verein für die Hessenliga planen«, weiß der Coach. »Wenn man das erreicht hat, sollten keine Grenzen gesetzt werden.«

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