Pointers-Trainer Daniel Dörr stellt sein Team auf Kronberg ein. FOTO: FRIEDRICH
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Pointers-Trainer Daniel Dörr stellt sein Team auf Kronberg ein. FOTO: FRIEDRICH

Kronberg den Dreier wegnehmen

  • vonHarald Friedrich
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(red) Nach zwei Wochen geht die Saison für die Gießen Pointers in der Basketball-Regionalliga weiter, ehe auch sie ab Montag aufgrund des Shutdowns wieder unterbrochen wird. Vor dem Duell am Samstag gegen Kronberg warnt Coach Dörr eindringlich vor deren Dreieraffinität.

Zur Wochenmitte herrschte Unklarheit, ob das Heimspiel (Samstag, 17:30 Uhr) überhaupt stattfinden würde. Aufgrund der neuen Bestimmungslage, vorerst nur den Profisport laufen zu lassen, wird der Verein ab Montag vom "Sport-Shutdown" betroffen. Mit der jüngsten zweiwöchigen Spielpause hatte Corona allerdings nichts zu tun. Diese fand einfach im Spielplan Begründung: In der neuerdings zweitgeteilten Regionalliga treten jeweils sieben Teams an.

So kommt es, dass Kronberg bereits zwei Partien auf dem Kerbholz hat. Dabei errang der MTV jeweils einen Sieg und eine Niederlage. Hervorstechendes Merkmal ist die hohe Dreieraffinität. "Fällt ihr Distanzschuss, sind sie schwer zu stoppen", erklärt Pointers-Coach Daniel Dörr. Gegen Saarlouis nahm Kronberg 41-mal Maß von jenseits des Perimeters. 44 Prozent davon fielen. Die Männerturner gewannen souverän mit 115:84.

Tim Steiner und Yannick Schicktanz alleine nahmen zusammengerechnet 27 Schüsse. Auch gegen Limburg feuerten beide Spieler eine Woche zuvor aus allen Rohren, trafen aber kein einziges Mal! Die 48:67-Niederlage liest sich im Vergleich zum zweiten Match unterschiedlich wie Feuer und Eis.

Gießen Pointers in Bestbesetzung

Bei den Pointers lief der Trainingsbetrieb betont unauffällig weiter. Weder Verletzungen noch Erkrankungen trübten die letzten Wochen, wie Dörr Holz klopfend betont: "Hoffen wir, dass es so bleibt." Wie es in den unteren Ligen dann nach dem Shutdown weitergeht, bleibt ungewiss. Der Ausnahmezustand droht zurückzukehren. Vorerst freuen sich die Pointers aber auf ihr erstes Heimspiel. Die Auftaktbegegnung in Idstein war Mitte Oktober mit 71:89 verloren gegangen.

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