Krofdorf-Gleiberg setzt Gegner unter Druck

(smg) Sein Basketball-Oberliga-Spiel beim BC Darmstadt konnte der TSV Grünberg III nicht austragen. Wegen der widrigen Wetterverhältnisse kamen die Gallusstädterinnen nur bis Butzbach und sagten daraufhin die Partie erst einmal ab. Erfolgreich bestritt der Spitzenreiter TSV Krofdorf-Gleiberg seine Heimpartie gegen die SG Weiterstadt. Er hatte keine Mühe, das 62:49 einzufahren. Erneut geschlagen geben musste sich die TSG Gießen-Wieseck. Sie verlor bei der Homburger TG 47:55.

(smg) Sein Basketball-Oberliga-Spiel beim BC Darmstadt konnte der TSV Grünberg III nicht austragen. Wegen der widrigen Wetterverhältnisse kamen die Gallusstädterinnen nur bis Butzbach und sagten daraufhin die Partie erst einmal ab. Das war am Wochenende kein Einzelfall. Ob es einen Nachholtermin geben wird oder das Spiel als nicht angetreten in die Wertung kommt, muss noch abgewartet werden. Erfolgreich bestritt der Spitzenreiter TSV Krofdorf-Gleiberg seine Heimpartie gegen die SG Weiterstadt. Er hatte keine Mühe, das 62:49 einzufahren. Erneut geschlagen geben musste sich die TSG Gießen-Wieseck. Sie verlor bei der Homburger TG 47:55.

TSV Krofdorf-Gleiberg - SG Weiterstadt 62:49 (37:23): Angeschlagen ging Tumika Rinderknecht in die Partie, verhalf dem TSV in ihrer kurzen Einsatzzeit aber zu Stabilität in der Defense. Erspart blieb den Krofdorferinnen eine weitere Verletzung nicht. Anfang des dritten Viertels traf es Tine Künze, die sich das Knie verdrehte. Bis dahin wurden die Weiterstädterinnen schon mächtig unter Druck gesetzt und von der Wettenberger Presse zermürbt. Die Gastgeberinnen führten nach dem ersten Durchgang 20:7. In der 15. Minute hieß es 31:10. Das Spiel plätscherte bis zum Seitenwechsel dahin, allerdings nutzten dies die Gäste, um ihren Rückstand etwas zu verkürzen.

Auch bis zur 35. Minute tat sich nicht allzu viel. Krofdorf-Gleiberg lag sicher in Front, Weiterstadt konnte sich nicht entscheidend wehren (58:42). Der spätere Sieger war nach dem Verlauf bei diesem Zwischenstand klar. Es war dann nur ein bisschen Ergebniskosmetik, die die SG schließlich noch betreiben konnte. "Ich bin jetzt froh, dass drei Wochen Pause sind", sehnte TSV-Trainer Ralf Neumann die spielfreie Zeit herbei, in der sich die leicht angeschlagenen Spielerinnen kurieren sollen, und hofft, dass bei den Knieverletzten Maja Horrer (letzte Woche) und Tine Künze keine schlimmen Diagnosen gestellt werden.

TSV Krofdorf-Gleiberg: C. Mandler (8), Künze (5), Eller (9), Rinderknecht (3), Werner (21), Peter (16), Nöbel, Weyell, S. Mandler, Kalthoff.

Homburger TG - TSG Gießen-Wieseck 55:47 (34:18): Die Wieseckerinnen wollten unbedingt vermeiden, wieder gleich von Beginn an einem größeren Rückstand hinterherlaufen zu müssen. Aber genau das passierte ihnen bei der Homburger TG erneut. In der sechsten Minute lagen sie 5:11 hinten, in der achten schon 7:19. "Unsere Offensive war in den ersten drei Vierteln nicht vorhanden", sagte Wiesecks Trainer Stefan Altmüller.

"Wir waren allgemein nicht präsent. Erst Mitte des dritten Viertels und im letzten Viertel sind wir aufgewacht", hätte sich der TSG-Coach ein kontinuierlicheres Auftreten seines Teams gewünscht. Während des letzten Durchgangs erzielten die Gäste 20 Punkte und hielten die Taunusstädterinnen auf sechs Zähler. Die Wende war damit aber nicht mehr zu schaffen. Dennoch war Altemüller froh zu sehen, dass seine Akteurinnen in der Lage sind, innerhalb von zehn Minuten ordentlich zu punkten, nachdem mehr gepasst sowie mit mehr Ruhe und Geduld agiert worden war. Außerdem wurde in der Verteidigung besser gearbeitet. Den Schwung dieses letzten Quarters wollen die Wieseckerinnen nach der Faschingspause wieder aufs Feld bringen. Noch haben sie vier Spieltage Zeit, den Kampf um den Klassenerhalt für sich zu entscheiden.

TSG Gießen-Wieseck: Wenderoth (5), Hogg (8), Giest (2), Neumann (7), Fink (4), Hutterer (2), Scholl (8), Brökers (9), Vopel (2), Stroh.

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