Krofdorf-Gleiberg beendet Niederlagenserie

(smg) Der TSV Krofdorf-Gleiberg hat sich in die Erfolgsspur zurückgekämpft. Die Zweitliga-Basketballerinnen setzten sich nach spannendem Spiel gegen Wolfpack Wolfenbüttel durch und beendeten ihre Niederlagenserie. Lange mussten sie ackern, bis das 61:54 (30:34) feststand.

"Das war unser erster Erfolg 2014 und unser erster Rückrundensieg", war Trainer Viktor Kramer froh, dass seine Mannschaft noch gewinnen kann. Der bessere direkte Vergleich liegt nun auch beim TSV, der in Niedersachsen 63:67 verloren hatte. Am achten Tabellenplatz der Krofdorferinnen hat sich allerdings nichts geändert.

Die Wettenbergerinnen hatten sich vorab auf ein hartes Stück Arbeit eingestellt. Ihre Gäste erwischten den besseren Start und legten bis zur dritten Minute das 7:2 vor. Krofdorf musste einige Würfe in Zeitnot nehmen und traf wieder zu selten. Egal, ob die TSVerinnen ihr Glück von den Außenpositionen oder unter dem Korb suchten, auf ihrer Seite des Scoreboards tat sich erst einmal wenig. Selbst zweite und dritte Chancen wurden vergeben, aber die Kontrahentinnen waren in der Verteidigung auch nicht gerade zimperlich. Unkonzentriertheiten und ungenaue Pässe trugen zur Flaute bei. Kamen die Gastgeberinnen mal näher auf (10:13, 8.), folgten zumeist Aktionen, die eher Wolfenbüttel in die Karten spielten. Unachtsamkeiten in der Verteidigung führten schließlich zum 14:20-Rückstand nach dem ersten Viertel. Im Anschluss änderte sich kaum etwas. Entscheidend absetzen konnten sich die Gäste aber nicht.

"Eines unserer Ziele war, Stedman unter dem Korb zu stoppen. Das ist einigermaßen gelungen", fand Kramer eine Erklärung. Er und die rund 240 Zuschauer sahen zum Seitenwechsel beim 30:34-Rückstand noch alle Möglichkeiten für den TSV.

"Mit uns kam die Wende", freute sich das Gießener Prinzenpaar, das mit seinem Gefolge in der Pause einen Auftritt in der Eduard-David-Sporthalle hatte. Endlich hatten die Krofdorferinnen Chancen auf Fastbreaks. Kamen sie ins Laufen, sprang meistens Zählbares dabei heraus, und mit 49:44 ging es in den Schlussabschnitt. Das Publikum pushte sein Team nach dem 49:49 (32.) und dieses rang die Wölfinnen nieder. "Das war der Kampfsieg, den ich gefordert habe. Jede hat bis zum Erbrechen gekämpft", lobte Kramer die Moral seiner Spielerinnen.

Krofdorf-Gleiberg: Mocanu (22/3 Dreier), Weber (6), Ruhl (10), Henning (11/1), Hjelle (12), Lehnert, Bauer, Floreth, Schaffhauser, Mandler, Thorn.

Wolfenbüttel: Matthys (2), Pöschel (10/2), Christen (3/1), Simon (6), Behrendt (9), Stedman (13/1), Rodrigues (11), Stapel, Sprenger, Rosemeyer, Rennspieß, Hieronymi.

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