HSG Wetzlar

Kristjansson geht zum Saisonende

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(pm/ra). Handball-Bundesligist HSG Wetzlar und Rückraumspieler Viggó Kristjansson gehen nach dem Saisonende wieder getrennte Wege. Der isländische Linkshänder, der derzeit mit seinem Heimatland an der Hauptrunde der Europameisterschaft teilnimmt, wird sich zur kommenden Spielzeit einem neuen Arbeitgeber anschließen. Kristjansson war erst im November vergangenen Jahres vom Ligakonkurrenten SC DHfK Leipzig nach Wetzlar gewechselt, als Ersatz für den bis Saisonende in die Schweiz ausgeliehenen Portugiesen Joao Ferraz.

"Dass die Zusammenarbeit mit Viggó nur bis Saisonende gehen kann, war beiden Seiten bereits bei der Vertragsunterzeichnung klar. Dementsprechend ist dies keine Überraschung", so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. "Trotzdem kann ich nicht verleugnen, dass es sehr schade ist, dass wir uns zum Saisonende verabschieden müssen, denn Viggó hat seitdem er hier ist bewiesen, dass er ein wirklich toller Handballer und großartiger Typ ist." Seit seinem Wechsel zur HSG Wetzlar erzielte der 26-jährige Linkshänder 13 Tore in sieben Ligaspielen, alleine sechs davon beim Auswärtssieg der Mittelhessen Mitte Dezember beim SC DHfK Leipzig.

Zur neuen Saison wird demnach entweder Joao Ferraz aus der Schweiz nach Mittelhessen auf die halbrechte Position zurückkehren oder aber der bislang von Clubseite nicht bestätigte Wechsel des Kroaten Ivan Srsen zu den Grün-Weißen vollzogen.

Derweil die EM-Fahrer entweder noch aktiv an den kontinentalen Titelkämpfen (Björsen, Kristjansson) beteiligt sind oder nach ihrem Ausscheiden ein paar Tage Urlaub genießen (Ivanisevic, Cavor, Rubin), steht für den am vergangenen Montag ins Training zurückgekehrten Restkader des heimischen Handball-Bundesligisten am Sonntag um 17 Uhr in der Sporthalle Dutenhofen der erste Test gegen Zweitligist Bayer Dormagen an.

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