Krause: "Gießen ist ein guter Basketball-Standort"

(smg) Mächtiges Gewusel herrschte am ersten Sichtungstag für den männlichen Basketball-E-Kader (Jahrgang 1998). Acht Stützpunkte hatten jeweils zwölf Nachwuchstalente zum Turnier in Gießen entsandt, sodass 96 Jungen samt Anhang kürzlich die Sporthalle der Theodor-Litt-Schule bevölkerten. Von denen werden während weiterer Maßnahmen bis zum Frühjahr 2011 für den Hessenkader zwölf ausgewählt werden.

(smg) Mächtiges Gewusel herrschte am ersten Sichtungstag für den männlichen Basketball-E-Kader (Jahrgang 1998). Acht Stützpunkte hatten jeweils zwölf Nachwuchstalente zum Turnier in Gießen entsandt, sodass 96 Jungen samt Anhang kürzlich die Sporthalle der Theodor-Litt-Schule bevölkerten. Von denen werden während weiterer Maßnahmen bis zum Frühjahr 2011 für den Hessenkader zwölf ausgewählt werden. Auf dem Feld zeigten die Spieler ihr Können und gaben keinen Ball verloren - ein Grund, weshalb die Hälfte aller zwölf Partien sehr eng ausging.

In der Vorrunde sowie in den Überkreuzspielen hatten die Stützpunkttrainer Gelegenheit, Eindrücke über die verschiedenen Mannschaften zu gewinnen. Es wurde rotierend gecoacht. Erst in den Platzierungsspielen waren die jeweiligen Trainer für ihr Team auf der Bank tätig. Im Endspiel setzte sich Langen hauchdünn gegen Frankfurt durch (35:33). Die beiden heimischen Mannschaften aus Gießen und Grünberg machten den fünften Platz unter sich aus. Dabei hatten die Gießener beim 45:43-Erfolg knapp das bessere Ende für sich. Bis das Ranking feststand, hatten die Teams teilweise schon die eine oder andere Enttäuschung zu verdauen. So führten beispielsweise die Gießener in ihrem ersten Spiel sehr deutlich gegen Frankfurt 16:1, mussten aber am Ende die unglückliche 24:25-Niederlage hinnehmen.

Dadurch konnten sie schon nicht mehr in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen, sicherten sich aber mit dem 44:23-Sieg gegen Hanau das Startrecht für die Auseinandersetzung um Platz fünf. Grünberg zog zunächst gegen Hofheim mit 28:29 den Kürzeren und gewann dann gegen Marburg klar 40:29. So standen sich die beiden heimischen Mannschaften schließlich gegenüber und machten es bis zum knappen 45:43-Endresultat spannend.

Gießens E-Kader-Trainer Stefan Altemüller hatte Akteure des MTV 1846 Gießen, VfB 1900 Gießen und vom TV Lich aufgeboten. Dagegen standen Trainerin Juliane Strack nur Spieler vom TSV Grünberg zur Verfügung. Anschließend freute sich Altemüller über die "rundum gelungene Veranstaltung". "Die Coaches und die Spieler haben neue Erfahrungen sammeln können", schloss er sein Resümee. Mit "überraschend gut", beurteilte Juliane Strack das Abschneiden ihrer Truppe und war davon angetan, dass ihre Jungs den Respekt vor der Gießener Mannschaft während des Spiels ablegten.

Der HBV-Koordinator für den männlichen Nachwuchsbereich, Michael Krause, zog ebenfalls ein positives Fazit. "Gießen ist ein guter Basketball-Standort. Es ist wichtig, hier präsent zu sein", sagte er. Auch das, was die jungen Akteure auf dem Parkett boten, gefiel Krause. Ihm liegt sehr viel daran, schon früh sehen zu können, "wo die Talente sind". Und in und um Gießen gibt es eine Menge davon.

Langen - Marburg 79:8; Grünberg - Hofheim 28:29; Gießen - Frankfurt 24:25; Wiesbaden - Hanau 33:29; Langen - Hofheim 57:16; Frankfurt - Wiesbaden 32:14; Gießen - Hanau 44:23; Marburg - Grünberg 29:40; Spiel um Platz 7: Hanau - Marburg 61:25; Spiel um Platz 5: Gießen - Grünberg 45:43; Spiel um Platz 3: Hofheim - Wiesbaden 30:31; Endspiel: Langen - Frankfurt 35:33.

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