Krapp-Team will Vorwochen-Erfolg bestätigen

(jsg). Die BA Gießen 46ers will in der JBBL ihren Sieg vom vergangenen Wochenende mit einem Erfolg gegen Köln bestätigen. Nach den Trierern ist auch der dritte Gegner der Vorrunde schlagbar. Die RheinStars Köln haben ihre beiden ersten Partien klar verloren. Sprungball in der Sporthalle Gießen-Ost ist am Sonntag um 12.30 Uhr. Durch die aktuellen Entwicklungen wird auch diese Begegnung ohne Zuschauer durchgeführt.

Die U16-Jungs der 46ers zeigten gegen Trier eine souveräne Vorstellung, machten ihren Trainer Patrick Unger aber erst zu 60 Prozent zufrieden. Zu oft verließen sich seine und Marcus Krapps Schützlinge auf Einzelaktionen, die in 27 Ballverlusten mündeten. Vor allem mit der Defensive konnten sie jedoch gegen die Tabellenletzten zufrieden sein. Genau wie die Moselstädter stehen auch die RheinStars mit zwei Niederlagen am Tabellenende. Sowohl in Mainz als auch gegen Bonn wies die Anzeigetafel eine Niederlage mit mehr als 20 Punkten aus.

An mangelnder Größe scheitert das Bestreben des ersten Saisonsiegs nicht. Topscorer Christian Kamdom Ngayoumnou (13,5 Punkte/Spiel) ist mit 1,94 m gelistet und damit nicht der größte Spieler der Rheinländer. Im Schnitt sind sie sechs Zentimeter länger als die Jung-46ers. Wie Arshia Azami (10,5 Punkte; 1,96 m) ist aber auch ein Großteil der Spieler aus den jüngeren Jahrgängen und damit eher unerfahren. Zwei Probleme lassen sich bisher in ihren Spielen ausmachen: In Mainz holten sie mehr Offensivrebounds als die Kölner Defensivrebounds. Und gegen Bonn fand kein einziger Kölner Dreier den Weg in den Korb, sodass trotz weniger Ballverluste und besseren Reboundwerten nur 71 Punkte gelangen.

Ob sich die bisher recht ballsicheren Kölner auch gegen die aggressive 46ers-Defensive beweisen, könnte eine spielentscheidende Komponente sein. Zuletzt klauten die Mittelhessen 30-mal den Ball und provozierten 48 Ballverluste der Trierer. Mit Disziplin und Einsatz in der Verteidigung können die Gießener ihren offensivschwachen Gegner also vor große Probleme stellen. Dabei könnte ein in Gießen bekannter Name mit von der Partie sein. Kaleb Okpara spielt für die RheinStars, genau wie sein großer Bruder Leon es tat, der die 46ers diesen Sommer in Richtung Quakenbrück verlassen hat.

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