Kampf um jeden Ball zwischen Ireti Amojo (l., Alba Berlin) und Cassidy Mihalko von den Bender Baskets Grünberg. FOTO: VOGLER
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Kampf um jeden Ball zwischen Ireti Amojo (l., Alba Berlin) und Cassidy Mihalko von den Bender Baskets Grünberg. FOTO: VOGLER

Kostic-Lob trotz Niederlage

  • vonSvantje Merker-Gärtner
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Die Bender Baskets Grünberg haben die Partie gegen Alba Berlin zu ihrem Hauptrundenabschluss mit 60:64 verloren. Ende März geht es mit den Playoffs weiter. Seit ein paar Wochen haben sie die Qualifikation dafür in der Tasche.

Es sollte eigentlich die Revanche für das haushoch verlorene Hinspiel werden. Außerdem wollten die Grünbergerinnen mit einem Heimsieg gegen die Berlinerinnen Selbstvertrauen für die in drei Wochen beginnenden Playoffs tanken. Obwohl sie zwischenzeitlich scheinbar einigermaßen komfortabel führten, mussten sich die mit neun Akteurinnen angetretenen Gallusstädterinnen am Ende ihrem Zweitliga-Nord-Kontrahenten in dem von beiden Teams gut geführten Spiel knapp miz 60:64 beugen.

Grünberg war Albas Stärke bewusst. Die Gäste scoren gerne hoch, sodass dem Akzente in der Defense entgegengesetzt werden sollten. Das Vorhaben sah der Bender-Baskets-Coach Dejan Kostic auch in die Tat umgesetzt. "Der Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Halbzeit waren die Ballverluste", hatte er ein Manko ausgemacht. Zur Pause hatte seine Mannschaft mit 35:24 geführt und bis dahin nur drei Turnovers produziert, Berlin hatte den Ball achtmal verloren.

Während der zweiten zehn Minuten kehrte sich das Verhältnis um. Grünberg gab das Spielgerät zehnmal ab, Alba kein einziges Mal mehr. Ein Grund dafür lag im Fehlen der Aufbauspielerinnen Elisa Mevius und Luzie Hegele. Beide mussten kurzfristig erkrankt passen. Dafür hielten die Gastgeberinnen lange dagegen und hatten auch noch beim 53:53 Mitte des dritten Durchgangs alle Chancen. Sie ließen jedoch einige Korbmöglichkeiten ungenutzt. Berlin hatte die Begegnung in der zweiten Hälfte gedreht und war nach seiner 57:54-Führung nicht mehr vom Sieg abzuhalten.

"Das sah von außen aus, dass wir Angst haben zu gewinnen. Oder anders gesagt, Alba hat nicht gewonnen, wir haben verloren", erklärte Kostic das Ergebnis. Trotz der Niederlage hatte Grünberg viele Lichtblicke. Der Trainer sprach seiner Mannschaft ein Lob aus und bescheinigte Klara Römer, die die jüngste Spielerin auf dem Feld war, in der ersten Halbzeit "überragend" aufgetreten zu sein.

Nach zwei trainingsfreien Tagen beginnen die Bender Baskets mit der Vorbereitung auf die Playoffs. - Grünberg: Hedrich (2), Meinhart (12/2 Dreier), Mihalko (21), Müller (2), Philippi (4), Römer (10/2), Kohl (9), Dziuba, Poelstra. - Berlin: Abbott (5/1 Dreier), Gohlisch (7/1), Livermore (22/4), V. Poros (15/3), Reuß (5), Wilke (2), Amojo, Höfermann,

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