HSG Wettenberg vor der neuen Saison in der Frauenhandball-Oberliga (hintere Reihe, v. l.): Trainer Kai Nober, Luisa Risse, Lea Emmelius, Anna Krüger, Eva Schneider, Janine Tafferner; (mittlere Reihe, v. l.): Anna Schwab, Theresa Pohl, Tanja Tröller, Svenja Pohl, Katharina Till, Larissa Goncalves, Stephanie Schön; (unterste Reihe, v. l.): Sina Hohl, Tania Rinn, Anna Lena Habermehl, Rena Münch. Es fehlen: Betreuerin Barbara Schwab, TW-Trainerin Eva Fornadi, Franziska Till. FOTO: HSG
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HSG Wettenberg vor der neuen Saison in der Frauenhandball-Oberliga (hintere Reihe, v. l.): Trainer Kai Nober, Luisa Risse, Lea Emmelius, Anna Krüger, Eva Schneider, Janine Tafferner; (mittlere Reihe, v. l.): Anna Schwab, Theresa Pohl, Tanja Tröller, Svenja Pohl, Katharina Till, Larissa Goncalves, Stephanie Schön; (unterste Reihe, v. l.): Sina Hohl, Tania Rinn, Anna Lena Habermehl, Rena Münch. Es fehlen: Betreuerin Barbara Schwab, TW-Trainerin Eva Fornadi, Franziska Till. FOTO: HSG

DER KADER

Konzept erhalten

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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(pie). Die Damen der HSG Wettenberg gehen in ihre vierte Handball-Oberligasaison. Die größte Veränderung bei der HSG hat sich auf der Trainerposition ergeben. Auf Christoph Fähler folgt Kai Nober, der bei der HSG Wetzlar zusammen mit Thomas Weber jahrelang die U 23 und die A-Jugend betreut hat.

Die abgebrochene vergangene Saison schloss Wettenberg auf Rang sechs ab. Auf die Zielsetzung für diese Runde angesprochen, wiegelt Nober ab. "Eine Zielfindung ist gerade in dieser Saison schwieriger, da die Umstände natürlich besonders sind. Das macht jeden Prozess anders als je zuvor."

Zudem sind einige junge Spielerinnen in den Kader gerückt. Hier liegt das Hauptaugenmerk auf der persönlichen Weiterentwicklung, was allerdings auch für die ganze Mannschaft gilt. Es sollen Fortschritte in allen Bereichen gemacht werden. "Aber natürlich ist es immer das Ziel, besser zu sein als im Jahr zuvor. Sonst bräuchten wir das gar nicht machen", schmunzelt Nober.

So ist man auch in Wettenberg mit individuellem Training in die Vorbereitung gestartet. "Danach, wie es die Vorgaben ermöglicht haben." In der ersten Phase hat Nober viel im athletischen Bereich gearbeitet, im zweiten Teil sehr viel technisch-taktisch. "Ich bin mit der Vorbereitung insgesamt zufrieden." Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings zu verzeichnen: Spielführerin Tanja Tröller hat sich einen Bänderriss im Ellbogen zugezogen, sie wird einige Wochen ausfallen und zum Saisonauftakt fehlen.

Per Videovorbereitung hat sich der B-Lizenzinhaber einen Eindruck von der für ihn neuen Liga verschafft. "Mir ist aufgefallen, dass die Liga grundsätzlich sehr ausgeglichen war." Mannschaften aus der oberen Hälfte haben gegen Teams aus der unteren Hälfte verloren und so geht er davon aus, dass es auch in diesem Jahr zu solchen Überraschungen kommen kann. "Man hat nichtsdestotrotz die üblichen Verdächtigen für die vorderen Plätze wie Oberursel oder Kriftel. Ich denke, diese beiden Mannschaft werden oben mitspielen." Mit Bensheim sieht er zudem eine sehr junge Mannschaft in den Startlöchern, die zu überragenden Spielen in der Lage ist. Bereits in der letzten Runde haben sie mit einigen Ergebnissen deutlich aufhorchen lassen, wie beispielsweise den 25:24-Erfolg am 29. Februar bei Aufsteiger HSG Lumdatal.

Das Gros der Wettenberger Mannschaft bleibt zusammen, lediglich Lea Emmelius stößt vom TV Hüttenberg zum Kader. Luisa Risse, Eva Schneider und Franziska Till kommen aus der "Zweiten" hoch. Hier zeigt sich wieder einmal die Kontinuität im HSG-Kader, der sich Jahr für Jahr kaum verändert und vorzugsweise mit Spielerinnen aus der eigenen Jugend und der zweiten Mannschaft aufgefüllt wird. "Das ist eine ganz tolle Sache", findet auch Trainer Nober. Dadurch geht die HSG sehr eingespielt in die neue Saison und musste sich nur an die Spielphilosophie des neuen Trainers gewöhnen.

Im ersten Spiel steht am Samstag gleich das Derby bei Aufsteiger TSG Leihgestern an. Danach ist Eintracht Böddiger zu Gast, wartet der TV 05/07 Hüttenberg und man muss zum TuS Kriftel.

Zugänge:Katja Schön (Umzug), Lea Emmelius (TV Hüttenberg), Luisa Risse, Eva Schneider (beide 2. Mannschaft), Toni Schuldt (n. Babypause).

Abgänge:Keine.

Aufgebot/ Tor: Sina Hohl, Anna-Lena Habermehl. - Rückraum: Theresa Pohl, Lea Emmelius, Tanja Tröller, Eva Schneider, Rena Münch, Janina Tafferner, Anna Krüger. - Kreis: Luisa Risse, Stefanie Schön, Svenja Pohl. - Außen: Anna Schwab, Katharina Till, Larissa Goncalves. - Trainer: Kai Nober.

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