Konzept der HSG Dutenhofen geht voll auf

(vk) Nach den beiden Erfolgen im Vorjahr hat sich die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen auch am Sonntag vor 300 Zuschauern in der Sporthalle Münchholzhausen im ersten Derby der noch jungen Saison in der Handball-Oberliga Hessen der Frauen gegen den Nachbarn TV 05/07 Hüttenberg mit einem deutlichen 27:21 (16:10)-Erfolg behaupten können. Maßgebend für den Erfolg war eine Sonderbewachung der Hüttenberger Torjägerin Sandra Oestreich durch die ehemalige Hüttenbergerin auf HSG-Seite, Nina Ruppel.

(vk) Nach den beiden Erfolgen im Vorjahr hat sich die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen auch am Sonntag vor 300 Zuschauern in der Sporthalle Münchholzhausen im ersten Derby der noch jungen Saison in der Handball-Oberliga Hessen der Frauen gegen den Nachbarn TV 05/07 Hüttenberg mit einem deutlichen 27:21 (16:10)-Erfolg behaupten können. Maßgebend für den Erfolg war eine Sonderbewachung der Hüttenberger Torjägerin Sandra Oestreich durch die ehemalige Hüttenbergerin auf HSG-Seite, Nina Ruppel.

Die Gastgeberinnen legten gut los und gingen mit 3:1 in Führung, ehe Hüttenberg etwas besser in die Begegnung fand und beim 5:5 (11.) ausgleichen konnte. Innerhalb von zehn Minuten setzten sich die Schützlinge von Klaus Schmidt und Alois Mraz über 9:5 auf 11:6 (21.) ab. Die Hüttenbergerinnen griffen nicht beherzt genug ein, waren in der Defensive zu passiv und ließen die forschen Gastgeberinnen gewähren. Kurz vor der Pause verkürzte Sandra Oestreich per Siebenmeter für Hüttenberg auf 10:15 (29.), ehe Johanna Müller ebenfalls vom Siebenmeterpunkt aus die 16:10-Pausenführung der Gastgeberinnen erzielte.

Auch nach dem Wechsel war das Team um Spielgestalterin Carolin Kraft entschlossener, zwingender und gefährlicher in seinen Aktionen. Dutenhofen/Münchholzhausen gelang prompt das 17:10 und setzte sich dann auf 22:13 (46.) ab, was schon die Vorentscheidung im Derby bedeutete. Die Hüttenberger Moral war auch deshalb gebrochen, weil einige umstrittene Schiedsrichterentscheidungen zu Buche schlugen, wenngleich "die Unparteiischen natürlich keine Schuld an der Niederlage haben", wie TVH-Frauenwartin Anke Müller richtig stellen wollte. Erschwerend kamen bei Hüttenberg noch zwei Verletzungen von wichtigen Spielerinnen hinzu: Mitte des zweiten Durchgangs zog sich Sarah Taylor eine Fußverletzung zu, und zehn Minuten vor dem Ende fiel nach einem Tempogegenstoß Alisa Mappes mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung aus. Caro Kraft traf zum 26:18 (57.) und Meike König sorgte für den 20. Hüttenberger Treffer.

"Unser Konzept mit der Manndeckung gegen Sandra Oestreich ist aufgegangen, wir haben damit den Hüttenberger Spielfluss gestört, die Mannschaft hat eine gute Leistung abgeliefert und sich für die Heimniederlage gegen Böddiger rehabilitiert", erklärte HSG-Trainer Klaus Schmidt. Sein enttäuschter Gegenüber Stefan Faber sprach hinterher von einem "schwarzen Tag" seiner Mannschaft: "Wir haben heute hier zu viele einfache Fehler gemacht, um zu gewinnen", wurde der ehemalige Bundesligakreisläufer deutlicher.

Während die Hüttenberger nach dem dritten Spieltag 2:4 Punkte aufweisen, gehört die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen mit 4:2 Zählern zu den Verfolgern eines verlustpunktfreien Trios mit Eintracht Böddiger, TV Siedelsbrunn und HSG Mörfelden/Walldorf.

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen: Mühlhans, Weller; Bender, Blasig, Hahn, Kraft (5), Müller (10/5), Weber, Camdzic, Nowak (1), Ruppel (3), Schäfer (5), Schmidt (3), Klein.

TV 05/07 Hüttenberg: Grösser, Blecher; Elmshäuser, Ulm, Faber (2), Hermann (3/1), Oestreich (7/2), Schön (2), Mappes (1), Löffler (2/2), König (3), Taylor (1), Braun, Ringleb.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Dobhan/Gübitz (Münster). - Zuschauer: 300. - Zeitstrafen: 10:10 Minuten (Hahn, Müller, Camdzic, Nowak/2 - Oestreich, Schön, Löffler, König, Ringleb). -Siebenmeter: 6/5 - 8/5.

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