Rollstuhlbasketball

Die Konkurrenz des RSV Lahn-Dill

  • vonAndreas Joneck
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(aj). Neben dem RSV Lahn-Dill hat aber auch die Konkurrenz der Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) ihre Hausaufgaben in den zurückliegenden Monaten gemacht. Vor allem die eingespielten Teams aus Hannover und Trier werden in dieser Saison einen weiteren Schritt näher an die beiden Topteams aus Wetzlar und Thüringen heranrücken.

Hannover United hat sich erneut ganz gezielt verstärkt und aus Wiesbaden den deutschen Nationalspieler Matthias Güntner in die niedersächsische Landeshauptstadt geholt. Damit hat die Mannschaft von Trainer Martin Kluck vor allem unter dem Brett neben dem Ex-Wetzlarer Joe Bestwick einen weiteren Klassemann in ihren Reihen.

Bei den Dolphins aus Trier herrscht seit Jahren personelle Kontinuität. Mit dem Serben Zeljko Likic und dem Osnabrücker Dennis Nohl hat das Team um Liga-Scharfschütze Dirk Passiwan in diesem Jahr vor allem die Tiefe im Kader erhöht.

Traditionell geht natürlich auch der Titelverteidiger aus Thüringen mit großen Zielen in die neue Runde, wobei die Bulls vor allem den Abgang der beiden US-Boys Jake Williams und Matt Scott kompensieren müssen. Aus Spanien kommt mit dem ebenfalls aus den USA stammenden Ian Pierson einer von drei Neuzugängen zu den Bulls. Zusammen mit der britischen Weltklassespielerin Helen Freeman und Nachwuchsspielerin Marie Klier wollen die Thüringen den Titel verteidigen.

Der letztjährige starke Aufsteiger Baskets Rahden muss seine Klasse im neuen Jahr erneut beweisen, dürfte aber wie Hamburg und Wiesbaden zum erwarteten Mittelfeld zu zählen sein. Frischen Wind wollen dagegen die diesjährigen Aufsteiger aus Warendorf und Frankfurt in die RBBL bringen, die beide unter einem neuen Namen antreten. Während sich die Westfalen als BBC Münsterland auf ihre Erstligapremiere freuen, kehrt der dreimalige deutsche Meister aus Frankfurt als ING Skywheelers in die Beletage der Sportart zurück. Beide Klubs werden der Liga ein neues Gesicht geben, aber auch mit den Iguanas aus München um den Anschluss ans Mittelfeld kämpfen wollen.

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