Der Knoten ist geplatzt

  • vonSvantje Merker-Gärtner
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(smg). Gegen den ASC Theresianum Mainz II hat es für die Wiesecker Regionalliga-Basketballerinnen mit dem ersten Saisonsieg geklappt. Dieser fiel mit 78:63 deutlich aus, nachdem die TSG zur Pause nur knapp mit 36:33 vorne gelegen hatte.

Das Team um Trainer Florian Quapil präsentierte sich verbessert und legte einen richtig guten Start hin. In der siebten Minute führte es mit 13:3. Sowohl die Zonenverteidigung als auch die Manndeckung griffen, und die eigenen Angriffe waren erfolgreicher als zuletzt. "Unsere Änderung in der Offense hat sich ausgezahlt. Es läuft flüssiger, und wir können den Korb mehr attackieren", erklärte der Coach. Zum Ende des ersten Viertels verpasste Wieseck allerdings, weiter davonzuziehen. Im Gegenteil, die Mainzerin Oehl versenkte drei Dreier. Nach zehn Minuten waren die Gäste zum 13:16 herangekommen.

Während des zweiten Durchgangs begegneten sich die beiden Konkurrenten auf Augenhöhe. Er endete mit dem 20:20-Unentschieden, sodass sich die TSG nicht weiter absetzen konnte. Zwar hatte Quapil immer das Gefühl, seine Mannschaft könnte sich absetzen, aber das trat bis zur Pause nicht ein.

Anschließend legten die Wieseckerinnen jedoch schnell den Grundstein für ihren deutlichen Sieg. Von der 21. bis zur 26. Minute wurden die ASC-Akteurinnen an die Wand gespielt.

Die TSG führte mit 51:35 und hielt von da an ihren Vorsprung immer um 16 bis 20 Punkte herum. In dieser Phase hatte ihre gute Verteidigungsarbeit einen großen Anteil zu diesem Run beigetragen. Die Rheinland-Pfälzerinnen konnten den Schalter danach nicht mehr umlegen.

Hektisch wurde es in den letzten vier Minuten. Mainz versuchte, die Differenz zu verringern, hatte damit jedoch keinen nennenswerten Erfolg. Insgesamt war Florian Quapil mit dem Auftritt seiner Spielerinnen zufrieden. Alle haben sich in die Scorerliste eingetragen, die Trefferquote war gegenüber den bisherigen Partien besser. Laut TSG-Coach machten Emely Moos und Hannah Klippel einen Schritt nach vorne.

TSG Wieseck: Gries (11), Klippel (14/2 Dreier), Gohlke (8), Dobler (17/1), Quapil (13), Moos (5), Schneider (4), Schaefer (2), Reichart (4).

ASC Theresianum Mainz II: Merkt (3/1 Dreier), Henneberg (2), Oehl (12/3), Früauff (2), Andonova (12/1), Lipford (13), Palacios (9), Hoffmann (5), Datz (5), Mayer, Kriebel.

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