Kevin Kaguah (r.) und sein FSV-Fernwald wollen heute in Dietkirchen etwas Zählbares mitnehmen. FOTO: HF
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Kevin Kaguah (r.) und sein FSV-Fernwald wollen heute in Dietkirchen etwas Zählbares mitnehmen. FOTO: HF

Knifflige Aufgaben für Hessenligisten

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(red). Im Rahmen der ersten englischen Woche der Saison 2020/21 stehen heute Abend in der Hessenliga zwei Spiele mit heimischer Beteiligung auf dem Programm. Während der SC Waldgirmes gegen den SV Rot-Weiß Hadamar Heimrecht genießen darf, muss der FSV Fernwald in den Sportkreis Limburg/Weilburg zum TuS Dietkirchen reisen.

SC Waldgirmes - SV Rot-Weiß Hadamar (heute, 19.15 Uhr):Nach dem 3:1-Auftakterfolg über den SC Viktoria Griesheim musste die Elf von SC-Trainer Mario Schappert am vergangenen Samstag beim Titelanwärter SG Barockstadt Fulda-Lehnerz mit 0:3 die erste Saisonniederlage quittieren. Mit den Fürstenstädtern aus Hadamar reist eine Mannschaft in die Lahnaue, die durch zwei 1:0-Erfolge über den VfB Ginsheim und den Aufsteiger 1. FC Erlensee bislang als Minimalisten aufgetreten sind. Dennoch dürfte das Selbstvertrauen der Elf von Trainer Stefan Kühne groß sein, auch aus Waldgirmes Zählbares mitnehmen zu können.

In der Vorsaison musste der SCW in Hadamar eine 0:2-Niederlage quittieren, als der mittlerweile zum Ligakonkurrenten SC Hessen Dreieich gewechselte Leon Burggraf beide Tore erzielte. In der aktuellen Elf der Rot-Weißen stehen mit Luca Teller und Sonny Kittel zwei Spieler, die vor kurzem noch das Trikot des Regional-ligisten FC Gießen getragen haben.

Personelles: Joshua Enobore hat seine Sperre nach der Ampelkarte gegen den SC Viktoria Griesheim abgesessen und kehrt in den Kader zurück. Carl Cost, der nach seinem Urlaub zunächst in der U23 zum Einsatz kam, steht ebenfalls wieder zur Verfügung. Barbaros Koyuncu fällt aufgrund von Adduktorenproblemen weiterhin aus.

TuS Dietkirchen - FSV Fernwald (heute, 19.30 Uhr):Daniyel Bulut zeigte sich vom ersten Auftritt seiner Mannschaft am vergangenen Samstag durchaus angetan. Immerhin konnte man gegen den ambitionierten 1. Hanauer FC 93 den ersten Punkt einfahren. Wichtiger war dem FSV-Trainer allerdings das engagierte Auftreten und das Herausspielen zahlreicher Torchancen. So hatten Louis Goncalves und Co. den Favoriten eigentlich am Rande einer Niederlage, doch der letzte Punch fehlte. "Wir müssen unsere Chancen besser nutzen, denn so eine Partie kann auch ganz schnell mal nach hinten losgehen", mahnte Bulut.

Nach einer aufgrund der langen Saison wichtigen Regeneration dossierte der FSV-Trainer das Training zu Beginn der Woche. Gedanklich ist Bulut schnell bei der kommenden Aufgabe gewesen, die erneut eine große Herausforderung für seine Elf darstellt. "In der Hessenliga gibt es fünf oder sechs Teams, die werden vorneweglaufen. Der Rest befindet sich auf Augenhöhe. Wir tun daher gut daran, von Spiel zu Spiel zu schauen. Der TuS ist vor allem auf ihrem heimischen Kunstrasen eklig zu bespielen. Wir müssen von Beginn an präsent und hochkonzentriert sein. Nach den bisherigen Ergebnissen liegt der Druck aber beim Gegner", sagt Bulut.

Die Elf von Thorsten Wörsdörfer hat nach dem 2:2 zum Heimauftakt gegen den SV Zeilsheim zuletzt mit 0:3 bei Viktoria Griesheim den Kürzeren gezogen. Die FSV-Defensive um die beiden Routiniers Daniel Vier und Kevin Kaguah wird sich vor allem auf das TuS-Sturmduo Robin Dankof und Maximilian Zuckrigl einstellen müssen.

Personelles: Nicolas Strack hat sich am Samstag den Oberschenkel gezerrt und fällt aus. Zudem stehen Agon Dervishi, Ceyhun Dinler, Mica Hendrich und Samuel Sesay (alle verletzt) nicht zur Verfügung. Malte Simon kehrt in den Kader zurück.

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