Saison-Aus: Stefan Kneer muss operiert werden. F.: VOGLER
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Saison-Aus: Stefan Kneer muss operiert werden. F.: VOGLER

Kneer muss unters Messer

  • vonred Redaktion
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(bf). Bittere Nachricht für den Handball-Bundesligisten HSG Wetzlar: Rückraumspieler Stefan Kneer muss wegen anhaltender Rückenprobleme nun doch operiert werden. Der 34-Jährige fällt somit für rund vier Monate und damit bis zum Saisonende aus. Demnach wird der ehemalige Nationalspieler kein Spiel mehr für die Mittelhessen bestreiten können.

Kneer fehlt den Grün-Weißen seit Anfang Dezember. Die zunächst vorgenommene konservative Behandlung der Bandscheibenprobleme, die eine Nervenwurzelentzündung zur Folge hatte, führte in den vergangenen Wochen nicht zum Erfolg. Auch ein Klinikaufenthalt in Kassel sorgte zuletzt nicht für die erhoffte Besserung. Somit ist laut Expertenmeinung ein operativer Eingriff nunmehr unumgänglich, der am Montag in Gießen vorgenommen wird.

"Für uns ist Kneers Ausfall bis Saisonende natürlich ein echter Nackenschlag, aber es geht um die Gesundheit und da gibt es keine Kompromisse. Zumal nach der Operation und einer Reha mit einer vollständigen Genesung und einer absehbaren Rückkehr aufs Parkett zu rechnen ist", so HSG-Geschäftsführer Björn Seipp: "Bis dahin wird das Team den Ausfall weiterhin über das Kollektiv kompensieren müssen."

Operiert wird der 73-fache Nationalspieler von Dr. Thomas Kuhn, einem Spezialisten für Wirbelsäulenchirurgie, im Evangelischen Krankenhaus in Gießen. "Es ist natürlich für Kneer sehr schade, dass er sich nicht mehr auf dem Spielfeld von unseren tollen Fans verabschieden kann." Der Vertrag des Rückraumspielers läuft diesen Sommer aus. Kneer wechselt in der kommenden Saison zum benachbarten Zweitligisten TV 05/07 Hüttenberg.

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