Kleenheim mit Pflichtsieg

(vk) Berauschend war es nicht, was die SG Kleenheim in der 3. Handball-Liga West der Frauen beim 28:15 (16:6)-Heimerfolg über den Vorletzten TG Konz zeigte. Andererseits reichte eine durchschnittliche Vorstellung, um das Schlusslicht auf Distanz zu halten und die Voraussetzungen für den Ligaschlager beim 1. FC Köln zu schaffen.

"Die Abwehr stand gut, da kann man zufrieden sein, nächsten Samstag aber brauchen wir mehr als wir heute gezeigt haben", sprach Kleenheims Trainer Lucky Cojocar schon das Spitzenspiel von Tabellenführer SG Kleenheim beim punktgleichen Zweiten 1.FC Köln an.

Zwar lagen die Kleenheimerinnen durch zwei schnelle Tore der noch schnelleren Michaela Eisenhardt nach knapp drei Minuten mit 2:0 vorne, doch wurden die Gastgeberinnen dann leichtsinnig und griffen nur halbherzig ein. Konz glich durch einen Doppelpack von Rechtsaußen Viviane Steil zum 2:2 (5.) aus und ging sogar durch Lena Schmidt mit 3:2 (6.) in Führung, ehe die Kleenheimerinnen durch einen Doppelpack von Sophia Bepler beim 4:3 (7.) wieder führten. Marcella Demmerath gelang beim 4:4 (8.) bereits der letzte Gleichstand für den Meister der Oberliga Rheinhessen-Pfalz-Saar, ehe sich der Tabellenführer innerhalb von neun Minuten auf 10:4 (17.) absetzte. Zwei Treffer durch Christine Wagner vom Kreis waren die weitere Ausbeute der Rheinland-Pfälzerinnen im ersten Durchgang, den Kleenheim mit dem 16:6-Pausenstand beendete.

Nach dem Wechsel gelang Konz durch Jeanne Charlier der erste Treffer der zweiten Halbzeit zum 7:16 (31.), ehe sich die Gastgeberinnen innerhalb von fünf Minuten auf 19:8 (36./Jensen per Siebenmeter) absetzten. Dann war etwas Leerlauf im Kleenheimer Spiel. Über das 24:11 (48./Jensen) baute Kleenheim seinen Vorsprung aus und lag beim 27:13 (53.) durch einen Treffer per Gegenstoß von Elena Schödl am klarsten vorne. Den Schlusspunkt setzte Spielmacherin Olivia Reeh mit dem Tor zum 28:15-Endstand.

"Das war von Anfang an eine klare Sache. Der Sieg ist vor unseren beiden schweren Auswärtsspielen zum Ende des Jahres in Köln und Beyeröhde schon sehr wichtig für uns", erläuterte Trainer Cojocar, der die Partie natürlich auch nutzte, um vermehrt zu wechseln und zudem die grippekranke Andrea Schulz schonte. Allerdings fehle bei Konz mit Rückraumspielerin Petra Pfannkuchen eine der besten Torschützinnen.

SG Kleenheim: Bochis, Timmermann; Schödl (4), Faber (1), Eisenhardt (4),Leib (2), Reeh (2), Euler; Bepler (5), Deuster (2), Jensen (8/3), Lorenz.

TG Konz: Vogt, Moske (n.e.); Wagner (2), Charlier (2), Schmidt (1), Weinandy (2), Demmerath (4/3), Steil (3), Kron (1), Görres.

Im Stenogramm / Schiedsrichterinnen: Reichert/Schnitzler (Mönchengladbach). - Zuschauer: 120. - Zeitstrafen: 6:6 Minuten. - Siebenmeter: 5/3:5/3.

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