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Geschäftsführer Björn Seipp und die HSG Wetzlar sind aktuell zum Nichtstun verdammt.

Klarheit am Freitag

  • Daniela Pieth
    vonDaniela Pieth
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Häusliche Quarantäne statt Training und Spiel. Das Coronavirus hat Handball-Bundesligist HSG Wetzlar vorerst außer Gefecht gesetzt. Wie sieht die weitere Vorgehensweise bei den Mittelhessen aus?

Nun hat es erstmals auch die HSG Wetzlar erwischt. Aufgrund eines positiven Corona-Tests bei den Mittelhessen wurde die für den Donnerstag angesetzte Partie in der Handball-Bundesliga bei der HSG Nordhorn-Lingen kurzfristig abgesagt.

Im Rahmen der regelmäßigen Pool-Testung kam es am Dienstag zu einem positiven Ergebnis. Das Training am Dienstag wurde nach Bekanntgabe sofort abgesagt, alle Teammitglieder befinden sich seitdem in häuslicher Quarantäne.

Bei den Pool-Testungen werden von jedem Teammitglied zwei Tage vor einem Spiel zwei Abstriche genommen. Einer der Abstriche kommt mit vier anderen in einen »Pool«, der dann untersucht wird. Sollte ein Pool den Anschein erwecken, etwas Positives zu beinhalten, werden die jeweiligen zweiten Abstriche in die Individualtestung genommen. Damit kann bestimmt werden, um welches Teammitglied es sich handelt.

Um letztlich sicherzustellen, dass kein falsch positiver Test vorliegt, wurden am Mittwoch noch einmal alle Teammitglieder der Mittelhessen mittels Drive-in-Verfahren von Mannschaftsarzt Frank Thiel getestet. Dieses Ergebnis soll im Verlauf des heutigen Tages vorliegen. »Erst dann wissen wir mehr«, erklärt HSG-Geschäftsführer Björn Seipp, der ausführt: »Dann wird uns das Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises, das jetzt in der Sache den Hut aufhat, die weitere Vorgehensweise mitteilen, wie sich die Sachlage verhält und welche Konsequenzen das hat.«

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