Klares Votum für das Mohr-Team

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(ms). Im zweiten Anlauf hat es geklappt. Nachdem der für den März anberaumte Kreisfußballtag im Sportkreis Gießen wegen der Corona-Pandemie verschoben werden musste, ist dieser nun am Samstag in der Lumdatalhalle in Londorf ordnungsgemäß über die Bühne gegangen. Im Mittelpunkt der Zusammenkunft der Vereinsvertreter des Fußballkreises Gießen stand dabei die Wahl für den Kreisfußballausschuss. Amtsinhaber Henry Mohr (Kleinlinden) und seine bisherigen Mitstreiter hatten im Vorfeld ihre Bereitschaft zur weiteren Mitarbeit bereits signalisiert. Und das Votum der Delegierten fiel eindeutig aus: Kreisfußballwart Henry Mohr, sein Stellvertreter Hans-Peter Wingefeld sowie Kassenwart Hans-Peter Schön wurden einstimmig für die nächsten vier Jahre wiedergewählt.

Eine Veränderung gibt es derweil beim Vorsitz für das Kreissportgericht: Amtsinhaber Alexander Rother stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl, sein Nachfolger ist Karsten Kostka (TSG Reiskirchen). Rother bleibt aber dem Fußball erhalten, er wechselt als Beisitzer in das Verbandssportgericht. Einstimmig bestätigt wurde in Londorf der Kreisjugendfußballausschuss mit Klaus-Jürgen Schretzlmaier an der Spitze.

Bei der Zusammenkunft der Delegierten nahm natürlich die Corona-Pandemie einen breiten Raum ein. Vor allem der Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes, Stefan Reuß, machte noch einmal deutlich, dass man sehr vorsichtig sein muss: "Wir halten uns penibel an behördliche Vorgaben. Aber man muss dem Sport auch Hilfestellung geben, zumal beispielsweise Landesverbände in den neuen Bundesländern vor der Insolvenz stehen."

Auch der in Leihgestern lebende Dr. Manuel Lösel, Staatssekretär im hessischen Kultusministerium machte deutlich, dass man weiter große Vorsicht walten lassen sollte: "Es ist eine extrem schwierige Zeit - und wir sind weit davon entfernt, dass der Kelch schon an uns vorübergegangen ist."

Auch Mohr selbst ging auf die Corona-Pandemie ein, bescheinigte seinen Mitstreitern im Kreisfußballausschuss und dem HFV eine gute Leistung in den letzten Monaten, die alle vor neue Herausforderungen gestellt habe. "Ich ziehe meinen Hut vor Stefan Reuß, der in dieser Zeit ganz klasse Arbeit geleistet hat", lobte Mohr den HFV-Chef.

Reuß warf bereits einen kleinen Blick in die Zukunft, denn am 28. November steht in der Sportschule Grünberg der ordentliche Verbandstag ein. Eines der zentralen Themen wird dann der Schwund im Junioren-Bereich sein.

"Wir haben eine Studie in Auftrag gegeben, in der man zu dem Schluss gekommen ist, dass es Regionen gibt, in denen 60 Prozent der Kinder im Bambini-Bereich nicht mehr in den Senioren-Bereich ankommen. Das muss sich ändern."

Als Gastgeber verdiente sich der TSV Londorf, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert, ein Sonderlob.

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