Kegeln 2. Bundesliga

Klare Niederlage für Meteor

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(red). Der fünte Spieltag in der 2. Bundesliga Süd der Sportkegler brachte beim Tabellenführer und Aufstiegsaspiranten die erwartete Niederlage für Meteor 85 Mittelhessen. Aufgrund der Corona-Beschränkungen wurde seitens der Mittelhessen kurzfristig der Bitte Gilzems entsprochen, das Heimrecht zu tauschen, da deren vier Luxemburger Spieler aktuell lediglich eine Einreisegenehmigung für die Grenzregion besitzen. Meteor 85 gelang allerdings aufgrund der beiden überragenden Ergebnisse von Lehnhausen und Albach gute 28 Einzelwertungspunkte. Sogar der dritte Auswärtspunkt in Folge war im Bereich des Möglichen.

SK Eifelland Gilzem - M85 Mittelhessen 5340:4880 (50:28/3:0):Mit bewährter Reihenfolge im Anfangsblock konnte Martin Albach (886) seine Top-Leistung aus der Vorsaison (880) bestätigen. Das Duell mit dem Einheimischen Fuchs (894) war stets auf Augenhöhe und wurde erst mit den letzten beiden Kugeln entschieden. Der Gilzemer Junk (937) legte gleich mit einer beeindruckenden 252-er Bahn los und nutzte mit seinem druckvollen Spiel die Ergiebigkeit der Anlage nahezu optimal aus. Kai Bolte (797) startete auf der ersten Bahn noch vielversprechend, konnte allerdings die für die Neunerserien nötige hohe Geschwindigkeit nicht durchhalten und blieb unter seinen Möglichkeiten. Der Rückstand war mit 148 Holz schon beträchtlich.

Der Mittelblock wurde vom zum wiederholten Mal überragenden Alexander Lehnhausen (908) dominiert, der im Vergleich zum Vorjahr noch einmal 28 Holz draufpacken konnte. Weder Kim Hoffmann (870) noch Petry (833) konnten ihm folgen. Dessen Zahl wäre der Schlüssel zum möglichen Punktgewinn gewesen. Doch Rolf Rohrbach (748) ereilte mit seiner Spielweise dasselbe Schicksal wie zuvor Bolte und er blieb deutlich unter seiner Zahl aus dem Vorjahr. Bei nunmehr 202 Holz Rückstand waren allerdings schon fünf Einzelwertungspunkte gesichert, was die Hoffnung auf ein 1:2 weiterhin nährte.

28 Punkte in der Zweitwertung

Die Luxemburger Nummer 3 und 4 in Diensten der Eifelländer waren auch beide gefordert, um an Albachs Zahl aus dem ersten Block heranzukommen. Und Routinier Greischer (880) blieb auch knapp darunter. Thomas Becker büßte mit ungewohnten Abräumfehlern bereits auf der Anfangsbahn alle Chancen ein und erwischte einen gebrauchten Tag (722). Gleichzeitig machte sich Saisondebütant Christian Stefan (819) mit einer 225-er Startbahn auf, die geforderten 833 zu erspielen. Nach zwei dünnen Mittelbahnen war der Schlussspurt allerdings zu wenig. Dies war aber auch nicht mehr relevant, da Tom Hoffman (919) mit einer überragenden 260-er-Bahn (126 Volle und 134 im Abräumen) für die Entscheidung in der Zweitwertung sorgte.

Die 28 Punkte in der Zweitwertung der Tabelle könnten noch von Bedeutung sein, da es keine Abstiegsrunde gibt. Am kommenden Samstag steht das nächste Auswärtsspiel beim SKV Trier an.

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