FSV ist der klare Favorit

(ms) "Alles andere als ein Sieg wäre eine Riesenenttäuschung", hat Niko Semlitsch, Sportlicher Leiter und Trainer des FSV Fernwald in Personalunion, klare Vorstellungen. Im heutigen (18.30 Uhr) Heimspiel in Steinbach gegen Aufsteiger SVA Bad Hersfeld zählt für den Gießener Sportkreisvertreter einzig und allein nur ein "Dreier".

(ms) "Alles andere als ein Sieg wäre eine Riesenenttäuschung", hat Niko Semlitsch, Sportlicher Leiter und Trainer des FSV Fernwald in Personalunion, klare Vorstellungen. Im heutigen (18.30 Uhr) Heimspiel in Steinbach gegen Aufsteiger SVA Bad Hersfeld zählt für den Gießener Sportkreisvertreter einzig und allein nur ein "Dreier".

Verständlich, denn mit einem Sieg würde man sich im Klassement wieder "nach oben" orientieren, außerdem könnte man dann mit weniger Druck die am Samstag anstehende Auswärtsaufgabe OSC Vellmar angehen. Doch zunächst mal muss der Neuling in die Schranken gewiesen werden. Und der kann mit dem bislang Erreichten nicht zufrieden sein. Nach fünf Spielen steht ein mageres Unentschieden zur Buche, die anderen vier Partien musste man ausnahmslos abgeben. So sind die Rollen klar verteilt.

Der FSV Fernwald verlor am letzten Freitag trotz guter Leistung mit 0:2 in Eschborn. "Wir haben in der ersten Halbzeit sehr ordentlich gespielt. Dann kam nach der Pause plötzlich der Doppelschlag, der den Spielverlauf auf den Kopf gestellt hat", so Semlitsch. Einzig die mangelnde Chancenverwertung muss man dem FSV ankreiden, ansonsten aber überzeugte man trotz der Niederlage.

Daniel Beck hatte zwei ausgezeichnete Chancen, doch die konnte er in Eschborn nicht verwerten. Dass die Gelegenheiten besser genutzt werden, davon ist man beim FSV Fernwald überzeugt, zumal die Bad Hersfelder alles andere als mit breiter Brust die Reise nach Mittelhessen antreten werden. Die unterlagen am letzten Samstag Kickers Offenbach II sang- und klanglos mit 0:3. So ist die Stimmung bei Trainer Steffen Oelschläger und Co. alles andere als gut. Denn mit einer weiteren Niederlage würde man sich mit hoher Wahrscheinlichkeit im "Tabellenkeller" festsetzen. Für den schwachen Start reicht der Blick auf das Torverhältnis: 4:13, es hängt gleichermaßen an Offensive und Defensive. Gegen Offenbach II versuchte es Oelschläger mit einem 4-2-3-1-System, doch ohne Erfolg.

"Wenn wir die drei Punkte holen, dann liegen wir ganz gut im Fahrwasser", erklärt Semlitsch, der aller Voraussicht nach wieder auf Kahraman Damar zurückgreifen kann. Nicht mehr zum Kader des FSV Fernwald gehört indes Björn Daginnus. Der Neuzugang der Spfr. Siegen verlässt die Steinbacher aus beruflichen Gründen Richtung Köln. "Ich habe ihn ungern abgegeben. Aber Beruf geht eben vor", so Niko Semlitsch.

Froh ist der FSV-Trainer, wenn mit dem Gastspiel am Samstag in Vellmar die englischen Wochen vorerst beendet sind. Denn dann kann man sich in Ruhe wieder der Vorbereitung widmen, im Training versuchen, in den Spielen aufgetretene Fehler zu minimieren. Zeit, die derzeit einfach fehlt. Noch leichter würden die Trainingseinheiten von der Hand gehen, wenn die Steinbacher die kommenden zwei Aufgaben erfolgreich absolvieren würden. Mit weiteren sechs Punkten würde man dann auf zwölf kommen, und damit würde man im oberen Drittel des Klassements rangieren.

FSV Fernwald, Aufgebot: Haardt, Gübler; Geist, Damar, Münnich, Cakiqi, Yilidz, Nicolai König, Völk, Öztürk, Buycks, Burim Gashi, Diedrich, Dominik König, Di Rosa, Beck, Egzon Gashi, Belloff. - Schrod und Solak fehlen.

SVA Bad Hersfeld, Aufgebot: Kirbus; Wiegand, Benn, Ebinger, Hess, Simon, Fey, Brieschke, Pfeiffer, Göbel, Dercho, Müller, Winter, Geyer, Gonnermann (?), Domachowski (?), Wahl (?), Jäger (?).

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