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Klare Angelegenheit

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Von: Patrick Olbrich

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(par). Im Duell zwischen dem Schlusslicht der Handball-Landesliga Mitte und dem Ligaprimus waren die Kräfteverhältnisse insbesondere im zweiten Durchgang klar verteilt. So verlor die HSG Lollar/Ruttershausen am Sonntag letztlich relativ deutlich mit 14:26 (7:11) gegen den klar favorisierten TV Hüttenberg II.

»Im Endeffekt bin ich mit dieser Partie gar nicht so unzufrieden, da wir gerade in der ersten Halbzeit recht gut mitgehalten haben. Am Ende ist der TVH auch nicht der Gegner, mit dem wir uns auf Augenhöhe messen müssen«, erklärte Dino Dragicevic, Trainer der Lollarer. Auch wenn sich die Blau-Roten bereits direkt nach dem Anpfiff darum bemühten, die Feldvorteile gegen das Schlusssicht sichtbar zu machen, ließen sich die Buderusstädter aber nicht abschütteln. So verkürzte Noel Sharif Pour mit einem Doppelschlag in der 23. Minute auf 7:8 und brachte die Hausherren somit wieder auf Tuchfühlung. Doch diese sieben Heimtreffer blieben schließlich viel zu lange auf der Anzeigetafel der Lollarer stehen, wobei Rückraumspieler Jannis Wrackmeyer in der 39. Minute zum 16:7 zugunsten der Hüttenberger Reserve einnetzte.

Rüpprich mit früher Vorentscheidung

»In der zweiten Halbzeit haben wir dann richtig angezogen, auch wenn wir noch immer einige Chancen liegen gelassen haben. Am Ende war es dann das erwartete Aufeinandertreffen«, resümierte Dirk Happel, der Coach des TVH. In dieser Phase lief bei den Gastgebern nichts mehr zusammen, sodass viele individuelle Fehler der HSG zu einfachen Gegenstößen und weiteren Treffern der Gäste führten. In der 45. Minute erhöhte Danny Rüpprich beim 19:9 bereits auf einen Vorsprung von zehn Toren und erwirkte damit gewissermaßen schon die Vorentscheidung. »Für uns ist es viel wichtiger, dass wir uns möglichst intensiv auf nächste Woche vorbereiten und gegen die HSG Hungen/Lich etwas Zählbares holen. Dort müssen wir präsent sein«, beschrieb Dragicevic die Lage seiner HSG.

Lollar: Moutopoulos, Jatouri; Engel (1), Sharif Pour (2), Zapf (2), Weidner (1), Los Santos (6/4), Kern, Reuschling (1), Großhaus, Breser (1), Lindenthal.

Hüttenberg: Rüspeler, Machleit, Theiß; Stankewitz (1), Nandzik (1), Kassabaum, Schäfer, Knorz (2), Lins (4), Martin (1), Dahlhaus (4), Wrackmeyer (5/2), Bährens (3), Rüpprich (5).

Im Stenogramm: Zuschauer: 60. - Schiedsrichter: Neumann/Zang. - Zeitstrafen: 8:4 Minuten. - Siebenmeter: 6/4: 5/2.

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