Kiel gut erholt

(dpa/sid). Die Handballer des THW Kiel haben in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Serie gewann der deutsche Rekordmeister am Mittwoch sein Auswärtsspiel in der Champions League beim nordmazedonischen Champion Vardar Skopje mit 29:26 (10:13). Domagoj Duvnjak erzielte drei Tage nach der Pleite gegen den Bundesliga-Tabellenführer SC Magdeburg (27:

29) als bester Werfer sieben Treffer für die Norddeutschen. Für Skopje war Timur Dibirow zehnmal erfolgreich.

Die Kieler mussten nicht nur auf die Rückraumspieler Sander Sagosen und Steffen Weinhold verzichten, die sich noch in Corona-Quarantäne befanden. Aus privaten Gründen stand auch Kreisläufer Patrick Wiencek nicht zur Verfügung.

Beide Mannschaften hatten enorme Probleme, zu ihrem Spiel zu finden. Bevor THW-Schlussmann Niklas Landin in der 13. Minute mit einem Wurf in das leere Tor der Gastgeber zum 3:3 ausglich, hatten sich seine Vorderleute bereits zehn Fehlwürfe geleistet. Bis zum Seitenwechsel erhöhte sich dieser Wert auf 17.

Mit dem siebten Feldspieler holten die Kieler den Drei-Tore-Pausen-Rückstand auf. Rune Dahmke brachte den THW mit dem 23:20 (48.) erstmals deutlich in Führung. Als die »Zebras« eine doppelter Unterzahl nach Zeitstrafen gegen Pavel Horak und Dahmke überstanden hatten, war der Weg zum Sieg frei. Heute spielt die noch sieglose SG Flensburg/Handewitt ab 20.45 Uhr gegen den ukrainischen Meister HC Motor Saporoschje.

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