Bundesliga

THW Kiel droht sechsstelliger Verlust

Handball-Rekordmeister THW Kiel droht nach Aussagen des ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Reinhard Ziegenbein am Ende der Saison ein sechsstelliges Minus. »Nach den jetzigen Zwischenabschlüssen erwarten wir am Ende des laufenden Geschäftsjahres ein Minus in der genannten Größenordnung«, sagte der 62-Jährige, der Ende vergangener Woche aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten niedergelegt hat, in den »Kieler Nachrichten«.

Handball-Rekordmeister THW Kiel droht nach Aussagen des ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Reinhard Ziegenbein am Ende der Saison ein sechsstelliges Minus. »Nach den jetzigen Zwischenabschlüssen erwarten wir am Ende des laufenden Geschäftsjahres ein Minus in der genannten Größenordnung«, sagte der 62-Jährige, der Ende vergangener Woche aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten niedergelegt hat, in den »Kieler Nachrichten«.

Nach Abschluss der Vorsaison hatten sich die »Zebras« erstmals nach 14 Jahren nicht für die Champions League qualifiziert. Dazu kam das Erstarken des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel. Ziegenbein: »Wir wussten zuerst nicht, wohin die Reise geht, und haben gemerkt, dass auch an unserer Struktur gerüttelt wurde und wir regionale Sponsoren verloren haben.« Dennoch habe der Verein sportlich die besten Voraussetzungen, »dass wir wieder an die europäische Spitze herankommen können«.

Eine entscheidende Weichenstellung für Ziegenbein war die Verpflichtung des ehemaligen THW-Profis Filip Jicha als Nachfolger von Trainer Alfred Gislason: »Da gibt es ja einige Kritiker, die sagen, das sei zu früh, zu schnell oder zu mutig gewesen. Aber den Mut haben wir gehabt.« Ebenso wichtig sei die Besetzung des Postens des Sportlichen Leiters mit Viktor Szilagyi gewesen.

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