Kerber in Bad Homburg

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(dpa/lhe). In Bad Homburg hofft Tennis-Ass Angelique Kerber kurz vor dem dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres den Weg aus ihrem Formtief zu finden. Bei der Premiere des an diesem Sonntag beginnenden WTA-Turniers ist die 33-Jährige zwar das Zugpferd, aber nicht die Favoritin. Denn die Wimbledon-Generalprobe ist hochkarätig besetzt. Neben Kerber schlagen Top-Spielerinnen wie Simona Halep (Rumänien), Petra Kvitova (Tschechien), Viktoria Asarenka (Belarus) und die frisch gebackene French-Open-Siegerin Barbora Krejcikova aus Tschechien bei der mit 235 238 Dollar dotierten Veranstaltung im Kurpark auf.

Die Paarungen für die erste Runde werden am Samstag ausgelost. Fest steht bereits, dass Kerber frühestens am Montag in das Geschehen eingreifen wird. Die Wimbledon-Siegerin von 2018 spielte in dieser Woche noch beim Turnier in Berlin, wo sie am Donnerstag im Achtelfinale in zwei Sätzen an Asarenka gescheitert war. »Ich hatte auf ein paar Runden mehr hier gehofft«, räumte die 27. der Weltrangliste ein. Die will sie möglichst in Hessen nachholen. »Jetzt freue ich mich auf Bad Homburg, wo ich noch viele Matches haben möchte«, sagte Kerber.

Um den Spielerinnen beste Voraussetzungen zum Einspielen für das Top-Event im All England Club zu bieten, wird auf dem originalen Wimbledon-Rasen gespielt. »Wimbledon ist Inhaber der Turnierwoche und hat sich bewusst für uns als Austragungsort entschieden«, sagte Bad Homburgs Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) dem Hessischen Rundfunk.

Insgesamt 600 Fans dürfen bei der Erstauflage des Turniers dabei sein. Guter Sport dürfte garantiert sein, denn im Teilnehmerfeld stehen weitere Spitzenspielerinnen. Die Slowenin Tamara Zidansek und Maria Sakkari aus Griechenland standen zuletzt im Halbfinale der French Open, Mit dabei sind auch die Darmstädterin Andrea Petkovic und Laura Siegemund (Filderstadt).

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