Zehn Zähler erzielt Linn Villwock für das Team Mittelhessen bei der Niederlage gegen die Rhein-Main Baskets. FOTO: VOGLER
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Zehn Zähler erzielt Linn Villwock für das Team Mittelhessen bei der Niederlage gegen die Rhein-Main Baskets. FOTO: VOGLER

Keinesfalls enttäuscht

  • vonSvantje Merker-Gärtner
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(smg). Diese Niederlage kommt aufgrund der ungünstigen Voraussetzungen nicht überraschend: Die U18-Bundesliga-Basketballerinnen des Teams Mittelhessen haben am Wochenende das letzte Hauptrundenspiel in der WNBL, Gruppe Mitte, gegen die Rhein-Main Baskets mit 53:75 verloren, starten aber dennoch als Erster dieser Gruppe in die Playoffs.

"Die Niederlage hat uns nicht überrascht. Aber die Rhein-Main Baskets haben gefeiert, als ob sie deutscher Meister geworden wären. Dabei sind sie Vierter in der Gruppe", sagte Mittelhessens Trainer René Spandauw. Die Gäste profitierten von ihren Größenvorteilen, was sich in der Reboundwertung mit 38:28 bestätigte. Die Rhein-Main Baskets führten nach zehn Minuten mit 17:9 und holten sich auch das zweite Viertel mit 18:6. So lag das Team Mittelhessen zur Pause mit 15:35 zurück. Die Grünbergerinnen hatten in der ersten Halbzeit zu ängstlich agiert und zu wenig Teambasketball gezeigt. Teilweise hatten die ersatzgeschwächten Mittelhessinnen fünf Akteurinnen auf dem Parkett, die im Normalfall alle auf den Positionen eins und zwei spielen.

Nach Wiederbeginn drehte die Heimmannschaft auf. "Im dritten Viertel waren wir offensiv überragend", freute sich Spandauw über den gezeigten Tempobasketball und den mit 27:24 gewonnenen Durchgang. Das abschließende 11:16 fiel dann nicht mehr großartig ins Gewicht. "Die Mannschaft habe ich dafür gelobt, wie sie auf die erste Halbzeit reagiert hat. Das müssen wir mitnehmen", bereitet der Trainer seine Truppe nun auf die Playoffs vor. Voraussichtlich startet das Team Mittelhessen am 16. Februar in eigener Halle. Ihre diesmal erhöhten Einsatzzeiten nutzten Shaline Henß und Sixta Herzberger, die beide mutig mitmischten.

Team Mittelhessen: Akosue (7/1 Dreier), Römer (2), Secuianu (5), Schäfer (2), Bartkuhn (7/1), Henß (4), Villwock (10), Dziuba (16), Herzberger, Stark, Wereschinski, Weinand.

Rhein-Main Baskets: Groth (10/1 Dreier), Bailly (2), Weber (3), Veysset (3), Kemper (2), Süssmann (21), Stegbauer (5), Reimann (2), Voss (21), Jatsch (6/2), Rehders, Weiland.

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