Tim Marondel (hinten) und die HSG Lumdatal waren im Landesliga-Duell beim TSV Griedel - hier gegen Marvin Grieb (7) und Nils Siek (rechts) - zu harmlos und kassierten eine Zehn-Tore-Niederlage. FOTO: RAS
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Tim Marondel (hinten) und die HSG Lumdatal waren im Landesliga-Duell beim TSV Griedel - hier gegen Marvin Grieb (7) und Nils Siek (rechts) - zu harmlos und kassierten eine Zehn-Tore-Niederlage. FOTO: RAS

Kein Zweikampf gewonnen

  • vonRainer Schmidt
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(kun). In der Handball-Landesliga Mitte unterlag die HSG Lumdatal beim wiedererstarkten TSV Griedel deutlich mit 25:35 (16:19). Während die Griedeler nach ihrem zehnten Saisonsieg auf den sechsten Tabellenplatz kletterten, verpasste es der Tabellen-4. Lumdatal, den Rückstand auf das Spitzentrio Petterweil, Idstein und Wiesbaden zu verkürzen.

"Wir haben die Partie verdient verloren, da wir über die gesamte Spieldauer gefühlt keinen Zweikampf gewonnen haben. In der Schlussphase sind wir in einen Tempogegenstoß nach dem anderen gelaufen, sodass die Niederlage letztlich auch in der Höhe in Ordnung geht", haderte HSG-Coach Eike Schuchmann mit dem schwachen Auftritt seiner Mannschaft.

Über das 4:4 (5.), 7:7 (9.) und 11:11 (15.) verlief die komplette Anfangsphase ausgeglichen. Zwar konnten sich die Griedeler bis zur 17. Minute mit drei Toren absetzen (14:11), die HSG Lumdatal hatte jedoch die passende Antwort parat und kämpfte sich zunächst erfolgreich zurück (14:14/20.). "In der ersten Halbzeit haben wir es zumindest im Angriff noch ganz gut gemacht. Das war nach dem Seitenwechsel leider auch nicht mehr der Fall", haderte Schuchmann, dessen Mannschaft nach dem 16:16-Ausgleich durch David Hofmann in den letzten sieben Minuten vor der Pause keinen Treffer mehr erzielen konnte und mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Kabine ging (16:196).

Auch nach dem Wiederanpfiff blieb der TSV Griedel auf dem Gaspedal und zwang Schuchmann bereits in der 34. Minute beim Stand von 18:23 zu einer Auszeit. Aber auch die Manndeckung gegen Nils Siek und Marvin Grieb konnte die Hausherren in der Folge nicht aus dem Rhythmus bringen. Jan Schepp beendete den 4:0-Lauf des TSV in der 41. Minute mit dem Treffer zum 25:18. Zwar konnten die Gäste in der Folge noch einmal auf 20:25 verkürzen, den souveränen Griedeler Heimerfolg verhinderte das jedoch nicht mehr.

Griedel: Roth, Krüger; Weiß (2), Marx (1), Sascha Siek (8/5), Grieb (6), Noll (4), Nils Siek (2), Kipp (3), Krüger (6), Schepp (1), Krzeczek (1), Rejab (1), Köhler.

Lumdatal: Schneider, Solbach; Köhler (8/2), Kühn (4), Marondel, Schlapp (2), Hofmann (1), Rein (4), Haack (1), Henke (1), Kern, Heß (2), Stein, Burmester (1).

Stenogramm / SR: Ferreira/Sale (Babenhausen). - Zeitstrafen: 2:4 Minuten. - Rot: Schlapp (50./3x2). - Siebenmeter: 5/5:4/2. - Zuschauer: 150.

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