GSV kassiert zwei Heimniederlagen

(ado) Zwei Spiele - zwei Niederlagen. So lautet die Wochenend-Bilanz des Gießener SV in der Tischtennis-Oberliga. Allerdings hatten die Gießener auch zwei schwere Brocken zu Gast: Zunächst trafen sie am Samstag auf den SVH Kasel II, gegen den sie beim 1:9 chancenlos waren. Anders sah es freilich am Sonntag gegen den SV Schott Jena aus. Mit etwas Glück wäre zumindest ein Unentschieden drin gewesen, letztlich stand aber nach einer 4:0-Führung eine 6:9-Niederlage zu Buche.

(ado) Zwei Spiele - zwei Niederlagen. So lautet die Wochenend-Bilanz des Gießener SV in der Tischtennis-Oberliga. Allerdings hatten die Gießener auch zwei schwere Brocken zu Gast: Zunächst trafen sie am Samstag auf den SVH Kasel II, gegen den sie beim 1:9 chancenlos waren. Anders sah es freilich am Sonntag gegen den SV Schott Jena aus. Mit etwas Glück wäre zumindest ein Unentschieden drin gewesen, letztlich stand aber nach einer 4:0-Führung eine 6:9-Niederlage zu Buche. Somit ist der GSV Tabellensiebter, hat aber noch einen Vorsprung von fünf Zählern auf den Vorletzten, den TSV Felsberg, der auf dem ersten Abstiegsplatz steht, aber auch eine Begegnung weniger absolviert hat.

Gießener SV - SVH 1945 Kassel 1:9: Gegen die hoch favorisierten Gäste experimentierte der GSV mit den Doppelaufstellungen, doch ein zählbarer Erfolg blieb aus. Recht gut harmonierten aber Jürgen Boldt und Dominik Scheja bei ihrer Fünfsatzniederlage gegen das Kasseler Spitzendoppel Blumhardt/Scherb. Nachdem sie sich nach 0:2-Satzrückstand zwei Sätze lang gegen die drohende Niederlage wehren konnten, waren die Gegner im fünften Durchgang beim 4:11 doch klar überlegen. Hauchdünn scheiterte Igor Maruk am ersten Zähler für sein Team, denn nach ausgeglichenem Verlauf unterlag er mit 9:11 im fünften Satz.

Diesen ersten und dann auch einzigen Punkt holte kurz darauf Mannschaftsführer Jürgen Boldt, der zunächst gegen den Kasseler Routinier Klaus Scherb wie der sichere Sieger aussah, sich dann aber noch durch drei hart umkämpfte Sätze mit Verlängerung zum Ehrenpunkt quälen musste. Auch Harald Peschke schaffte noch einen Einzug in den Entscheidungssatz, doch laut Igor Maruk ist das Endergebnis für die Gießener vielleicht etwas zu hoch ausgefallen aber mehr als drei Punkte waren ohnehin nicht drin.

Stenogramm: Maruk/Peschke - Gallina/Reinbold 1:3, Boldt/Scheja - Blumhardt/Scherb 2:3, Zoldos/Lammers - Koch/Hintsche 1:3, Maruk - Blumhardt 2:3, Zoldos - Gallina 0:3, Boldt - Scherb 3:2, Scheja - Reinbold 1:3, Peschke - Hintsche 2:3, Lammers - Koch 1:3, Maruk - Gallina 1:3.

Gießener SV - SV Schott Jena 6:9: Ein Spiel, das einen kuriosen Verlauf nahm, endete mit einem knappen Sieg des Favoriten aus Thüringen. "Leider war Dominik Scheja am ganzen Wochenende durch Erkältung derart geschwächt, dass er nicht seine ganze Klasse zeigen konnte. In der ganz entscheidenden Spielphase beim 5:7 musste er sogar sein zweites Einzel kampflos abgeben. Mit Dominik in normaler Verfassung und etwas mehr Glück war diese Begegnung sogar zu gewinnen", meinte Igor Maruk.

Nach drei Doppeln und Maruks Einzelerfolg sah sich der GSV schnell mit einer komfortablen 4:0-Führung ausgestattet. Die Wende folgte jedoch auf dem Fuße und wurde eingeleitet durch das 10:12 im fünften Satz von Petr Zoldos, der beim 8:5-Zwischenstand das 5:0 für sein Team schon in Reichweite hatte. Es folgte eine Serie von fünf weiteren Einzelniederlagen, in denen zumindest Harald Peschke und Igor Maruk bis in den Entscheidungssatz mithalten konnten. Erst Petr Zoldos konnte mit einem starken 3:0 gegen Niezgoda zum 5:6-Anschlusspunkt gewinnen, und es blieb Harald Peschke vorbehalten, mit einem 11:9 im fünften Satz die Niederlage seines Teams noch etwas hinauszuzögern. "Rasti" Michalko schaffte es im Anschluss nicht mehr, seine Mannschaftskollegen Maruk und Peschke in das Abschlussdoppel zu schicken.

Stenogramm: Maruk/Peschke - Niezgoda/ Ewert 3:0, Zoldos/Boldt - Albrecht/Merrbach 3:2, Scheja/Lammers - Leutbecher/Albrecht 3:2, Maruk - Niezgoda 3:1, Zoldos - Albrecht 2:3, Boldt - Merrbach 0:3, Scheja - Ewert 0:3, Peschke - Albrecht 2:3, Michalko - Leutbecher 1:3, Maruk - Albrecht 2:3, Zoldos - Niezgoda 3:0, Boldt - Ewert 1:3, Scheja - Merrbach 0:3 (kampflos), Peschke - Leutbecher 3:2, Michalko - Albrecht 1:3.

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