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Nicht schon wieder stolpern will Dennis Owusu mit seinem FC Gießen. Im Heimspiel gegen Koblenz soll am Samstag endlich wieder ein Sieg her.

FC Gießen

Kampf und Einsatz gefragt sind beim FC Gießen gefragt

  • Michael Schüssler
    VonMichael Schüssler
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Die Ausgangslage ist klar: Der FC Gießen steht in der Fußball-Regionalliga Südwest am Samstag vor einem ganz wichtigen Spiel. Im Waldstadion wird Rot-Weiß Koblenz vorstellig - ein Sieg muss her.

Der FC Gießen bestreitet am Samstag (14 Uhr) in der Fußball-Regionalliga Südwest eine eminent wichtige Begegnung. Auf die Mannschaft von Trainer Daniyel Cimen wartet der FC Rot-Weiß Koblenz. Und das heimische Tabellenschlusslicht muss dreifach punkten, ansonsten läuft man Gefahr, sich im »Tabellenkeller« längerfristig einzurichten.

Die Ausgangslage: Seit nunmehr fünf Spielen warten die Mittelhessen auf einen Sieg in der Regionalliga Südwest. Der letzte datiert vom 2. Oktober, als die Cimen-Schützlinge ebenfalls im Waldstadion den VfB Stuttgart II verdient mit 2:1 in die Schranken weisen konnten. In den folgenden fünf Spielen folgten aber nur noch zwei magere Zähler, was bedeutete, dass die Mittelhessen mit zwölf Punkten auf den letzten Platz im Klassement abrutschten. Der Kontrahent indes, der FC Rot-Weiß Koblenz ist seit fünf Begegnungen ohne Niederlage und wird in der Tabelle mit 17 Punkten auf Position zwölf geführt. Mit einem Erfolg gegen Koblenz würden die Gießener den Rückstand auf nur noch zwei Zähler verkürzen, das würde beim Blick auf die Tabelle und die weiteren Aufgaben ordentlich Auftrieb geben.

»Wir haben bis zur Winterpause fast nur noch Gegner, um punkten zu können. Die letzten Auftritte von uns mit Ausnahme der ersten Halbzeit gegen Offenbach waren ordentlich. Aber natürlich ist der Druck da«, sagt Daniyel Cimen. »Gegen Koblenz wird es ein ganz, ganz enges Spiel. Ausschlaggebend wird sein, wer die entscheidenden Duelle gewinnt. Denn Koblenz ist keine Mannschaft, die von hinten heraus kombiniert. Sie versuchen es mit langen Schlägen und gehen dann auf die zweiten Bälle«, erwartet Cimen einen Abnutzungskampf, der vor allem im Mittelfeld stattfindet. Es wird eine Frage des Einsatzes und des Willen sein.

Die Personallage: Da sah es zuletzt bei den Gießenern nicht richtig gut aus. Auch ein Grund dafür, warum es sportlich nicht so läuft: »Wir brauchen halt einfach mal alle Spieler an Bord« ,hatte Cimen vor der letzten Begegnung in Ulm gesagt. Spielführer Nikola Trkulja (5. Gelbe Karte), Nejmeddin Daghfous (Darmentzündung), Kristian Gaudermann (Mittelhandbruch) und Benedict dos Santos (Faserriss) fallen so oder so aus. Dafür sind Donny Bogicevic, Takero Itoi Niclas Mohr dabei, eventuell steht auch Giuseppe Burgio wieder zur Verfügung. Das würde es für Cimen in Sachen Personal erheblich vereinfachen.

Der Gegner: Der Verein aus Rheinland-Pfalz kann mit dem bisherigen Abschneiden in dieser Spielzeit durchaus zufrieden sein, zumal die Elf von Trainer Heiner Backhaus seit fünf Spielen nicht mehr verloren hat. Zuletzt erreichte man ein 2:2-Unentschieden gegen den VfR Aalen. »Sie kommen mit dem entsprechenden Selbstvertrauen«, verweist Cimen auf die Serie ohne Niederlage. »Sie haben eine erfahrene Mannschaft und haben sich gut verstärkt«, so Cimen weiter.

Der Klub an Rhein und Mosel hat vor wenigen Tagen einen weiteren Zugang präsentiert. Yanni Regäsel hat beim Südwest-Regionalligisten einen bis Ende der Saison 2022/2023 laufenden Vertrag unterschrieben. Der 25-Jährige spielte zuletzt in der 1. slowakischen Liga beim FC Nitra. In jungen Jahren absolvierte er Erstliga-Einsätze für Hertha BSC Berlin und Eintracht Frankfurt. »Ich kenne ihn aus Berliner Zeiten, mit Yanni hat sich Koblenz noch einmal prominent verstärkt. Er ist ein Spieler, der höhere Ambitionen hat, der sich auf der rechten Seite in der Abwehr, im Mittelfeld oder auch als Sechster wohlfühlt«, erläutert Cimen.

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