Kampf nicht belohnt

(grm). Für Fußball-Regionalligist Eintracht Stadtallendorf endete die Rückkehr nach der coronabedingten Zwangspause mit einer 0:1-Niederlage beim FSV Frankfurt. Bedingt durch Verletzungen, Sperren und gleich sechs Quarantänefälle waren die Stadtallendorfer nur mit zwölf Spielern angereist, wobei mit Mateusz Abramowicz nur ein Torhüter als Auswechselspieler zur Verfügung stand.

Die Rumpfelf der Eintracht lieferte den favorisierten Frankfurtern jedoch über 90 Minuten einen großen Kampf, was auch Tim Schratz, Eintracht-Vorstandsmitglied, lobte: »Man kann nur den Hut vor den Jungs ziehen. Natürlich waren unter diesen Umständen offensiv keine Wunderdinge zu erwarten, aber kämpferisch war das von jedem Spieler überragend!«

Eintracht-Trainer Dragan Sicaja musste aufgrund der zahlreichen Ausfälle seine Mannschaft wieder einmal umstellen. So spielte Laurin Vogt, normalerweise im Sturm zu Hause, auf der Position des rechten Verteidigers und agierte mit seinem Pendant auf der linken Seite, Yannis Grönke, als Teil einer Fünferkette.

Die erste Chance der Partie hatte FSV-Kapitän Dominik Nothnagel, als er eine Freistoßflanke von Steffen Straub übers Tor köpfte (10.). Der FSV ließ sich nicht beirren und drückte in der Folge weiter vehement auf das 1:0: Güclü setzte zunächst einen Kopfball knapp am Winkel vorbei und scheiterte mit einem weiteren Kopfball an Eintracht-Keeper Joao Borgert (40./42.). Kurz vor der Pause hatte dann Ben-Luca Fisher aber Pech, als er eine Flanke von rechts unglücklich ins eigene Tor verlängerte (44.) und der FSV somit tatsächlich noch 1:0 in Führung ging.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nichts am Spiel: Der FSV wollte seine Führung ausbauen, vergab jedoch durch Nothnagel, Güclü, Straub und wiederum Nothnagel mehrere Chancen zum 2:0 (54./70./72./73.). In der 83. Minute gab es für die Eintracht, die sich weiterhin nach Kräften wehrte, einen Schock: Leon Lindenthal zog sich bei einem Sprint eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu und musste den Platz verlassen. Die restlichen zehn Minuten spielte die Eintracht somit mit zehn Mann zu Ende, wobei sich Borgert noch bei zwei Schüssen von Güclü auszeichnen konnte (89./90.).

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