Juniors peilen Tabellenspitze an

(kam) Seine Feuerprobe als Trainer der U19-Junioren im Hause der LTi Gießen 46ers hat Filip Piljanovic beim 78:68-Heimerfolg über der SG Rheinhessen vor zwei Wochen bestanden - jetzt peilt der designierte Headcoach bereits die Tabellenspitze in der Division Mitte der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) an. Denn der 32-Jährige gastiert mit seinen Schützlingen am Sonntag um 14 Uhr beim Spitzenreiter, dem TBB Junior Team Trier.

(kam) Seine Feuerprobe als Trainer der U19-Junioren im Hause der LTi Gießen 46ers hat Filip Piljanovic beim 78:68-Heimerfolg über der SG Rheinhessen vor zwei Wochen bestanden - jetzt peilt der designierte Headcoach bereits die Tabellenspitze in der Division Mitte der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL) an. Denn der 32-Jährige gastiert mit seinen Schützlingen am Sonntag um 14 Uhr beim Spitzenreiter, dem TBB Junior Team Trier.

Im Gegensatz zu den nach drei Spielen noch ungeschlagenen Mittelhessen hat der aktuelle Tabellenführer allerdings bei einem Spiel mehr schon eine Niederlage auf dem Konto. Die bislang einzige Pleite bezogen die Moselstädter gegen das Basket-College Rhein-Neckar, gegen das der 46ers-Nachwuchs bereits zwei Punkte einfahren konnte. Trainer-Neuling Piljanovic hatte trotz des spielfreien Wochenendes jedoch kaum die Möglichkeit, an der von ihm im Auftaktspiel bemängelten Abstimmung zu arbeiten. Aufgrund von Krankheiten und kleineren Verletzungen - eine Folge der Mehrfachbelastung der Jugendspieler in bis zu drei Wettbewerben - fanden sich meist nur zwischen sechs und sieben Akteure zum Training ein.

»Trotzdem konzentrieren wir uns auf unser Defense-Konzept, wie schon gegen Mainz«, gibt Piljanovic die Marschroute vor: »Wir machen wieder die Zone dicht und haben ja schon im letzten Spiel gesehen, dass man uns allein mit Dreiern nicht besiegen kann.« Reduzieren will der Deutschkroate allen voran die Anzahl der Ballverluste, während ihm die Reboundarbeit im letzten Spiel bereits gefallen hat. Der mit 12,7 Abprallern pro Spiel beste Rebounder der Division Mitte, 46ers-Center Javon Baumann, droht allerdings auszufallen - er laborierte unter der Woche an einer Grippe und musste mit Antiobiotika aufgepeppelt werden. Auch der Einsatz von Pointguard Arian Mergan ist fraglich.

Aufseiten der Gastgeber müssen die Lahnstädter vor allem ein waches Auge auf Spielmacher Maxim Schneider werfen. Mit bisher durchschnittlich 17,7 Punkten und zusätzlichen sechs Rebounds pro Partie ist der 18-Jährige der Dreh- und Angelpunkt im Trierer Spiel. »Wir müssen entweder Schneider raushalten oder alle anderen und ihn gewähren lassen, alleine wird er uns nicht schlagen«, schätzt Piljanovic. Vieles wird sich für den Übungsleiter erst im Abschlusstraining entscheiden, ob nun personell oder taktisch. Nur eines ist gewiss: Ein Sieg würde Platz eins bedeuten, an der Motivation dürfte es trotz Mehrfachbelastung also nicht hapern.

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