Julian Justus bester Deutscher bei Weltcup

aku) Julian Justus aus Homberg hat bei seinem ersten Weltcupauftritt in seiner jungen sportlichen Karriere gleich das Finale mit der Freien Waffe (3x40) auf der Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück erreicht und mit 1271,9 Ringen (Vorkampf 1173/Finale 98,9) den sechsten Platz belegt. Dass Julian Justus in glänzender Form ist, hatte er bereits Anfang Mai beim ISCH in Hannover mit seinem Sieg im olympischen Liegendanschlag eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Gleich bei seinem ersten großen Start in der Männerklasse feierte der deutschen Juniorenmeister des Vorjahres einen gelungenen Auftakt. In Hannover verwies es Stars wie den Holländer Rolf van der Velde und sogar den Olympia-Zweiten von Sydney, Torben Grimmel aus Dänemark, auf die Plätze. Zusammen mit tollen Qualifikationsergebnissen sicherte dem Homberger der Sieg in Hannover den Startplatz im ISSF-Weltcup in München.

(aku) Julian Justus aus Homberg hat bei seinem ersten Weltcupauftritt in seiner jungen sportlichen Karriere gleich das Finale mit der Freien Waffe (3x40) auf der Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück erreicht und mit 1271,9 Ringen (Vorkampf 1173/Finale 98,9) den sechsten Platz belegt. Dass Julian Justus in glänzender Form ist, hatte er bereits Anfang Mai beim ISCH in Hannover mit seinem Sieg im olympischen Liegendanschlag eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Gleich bei seinem ersten großen Start in der Männerklasse feierte der deutschen Juniorenmeister des Vorjahres einen gelungenen Auftakt. In Hannover verwies es Stars wie den Holländer Rolf van der Velde und sogar den Olympia-Zweiten von Sydney, Torben Grimmel aus Dänemark, auf die Plätze. Zusammen mit tollen Qualifikationsergebnissen sicherte dem Homberger der Sieg in Hannover den Startplatz im ISSF-Weltcup in München.

Als Siebter war der 21-jährige Auszubildende mit insgesamt 1173 Ringen nach dem Vorkampf in die Endrunde gegangen. Nach 395 Ringen im Liegend- und starken 389 Zählern im Stehendanschlag beendete der Homberger mit 389 Ringen im Kniendschießen die Qualifikation und hatte damit das Ticket für die Medaillenentscheidung im Finale gelöst.

In dieser Endrunde begann Julian Justus mit einer 10,5 und überholte damit gleich den Europameister von 2003, Konstantin Prichotschenko aus Russland, der mit einem Ring Vorsprung auf den Deutschen in dieses Finale gekommen war.

Nach ordentlichen Leistungen in dieser Medaillenentscheidung, in der Julian Justus immer zwischen den Rängen sechs bis acht wechselte, zeigte der DSB-Schütze dann am Ende noch einmal seine Stärke. Mit jeweils 10,6 im neunten und zehnten Durchgang festigte er seine ausgezeichnete Platzierung.

Nach dem Finale war der junge Homberger natürlich glücklich: "Heute kann ich sehr zufrieden sein. Nachdem es gestern in der Elimination nicht ganz so gut lief, wollte ich heute zeigen, was ich kann und das hat auch geklappt. Im Finale war ich anfangs ein wenig nervös, weil gleich der erste Probeschuss eine 9,0 war, da musste ich mich eindrehen, und man hat ja auch nur fünf Minuten Zeit, aber das hat sich dann schnell gegeben." "Die 1173 Ringe bedeuten persönliche Bestleistung für Julian Justus", berichtete zufrieden Bundestrainer Claus-Dieter Roth nach dem Finale, "er hat den Wettkampf sauber durchgezogen, im Kniendanschlag waren die Schüsse am Ende der Qualifikation etwas wackeliger als normal, aber er ist dann absolut zu Recht ins Finale gekommen, und mit 98,9 Ringen im Finale kann ich bestens leben."

Denis Weingart (Ludwigsburg) und Daniel Brodmeier (Niederlauterbach), der wie Julian Justus zum ersten Mal bei einem Weltcup startete, kamen mit jeweils 1161 Ringen auf die Plätze 41 und 43.

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