Julia Christ glänzt beim Großen-Busecker Erfolg

Die Partie war bereits früh entschieden. In der Frauenfußball-Verbandsliga Süd landete der FC Großen-Buseck einen ungefährdeten 3:0-Erfolg über Schlusslicht DJK SC Schwarz-Weiß Wiesbaden.

(bal) Die Partie war bereits früh entschieden. In der Frauenfußball-Verbandsliga Süd landete der FC Großen-Buseck einen ungefährdeten 3:0-Erfolg über Schlusslicht DJK SC Schwarz-Weiß Wiesbaden. Bereits nach 22 Minuten hatten die Großen-Buseckerinnen ihren Drei-Tore-Vorsprung herausgeschossen und ließen in der Folgezeit nichts mehr anbrennen - dabei avancierte Julia Christ zur Spielerin des Tages. FC-Trainer Chris Vogl haderte nach der Begegnung zwar etwas mit den zahlreichen ausgelassenen Möglichkeiten seiner Elf, dennoch war er hochzufrieden: "Drei Punkte sind drei Punkte, egal wie."

Nach der 2:3-Niederlage am vergangenen Wochenende beim FSV Schierstein mussten die personell gebeutelten Großen-Buseckerinnen in ungewohnter Formation agieren. Melanie Krämer, Ann-Kathrin Hermann und Elisabeth Hartmann fielen allesamt urlaubsbedingt aus, jedoch machten sich die Umstellungen aufseiten des FC kaum bemerkbar. Nach elf Minuten flankte Juliane Frey das Leder mustergültig in den Strafraum, und Julia Christ vollendete frei stehend zum 1:0. In der Anfangsphase der Begegnung agierte die Vogl-Truppe konzentriert, erarbeitete sich Chance um Chance und nutzte diese eiskalt aus. Nur 180 Sekunden nach dem Führungstreffer war Christ erneut zur Stelle - nach einem abgewehrten Schuss von Jaqueline Wagner staubte die erst 16-Jährige zum 2:0 ab.

Großen-Buseck blieb am Drücker und ließ die Gäste aus der hessischen Landeshauptstadt überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Nach 22 Minuten drang FC-Akteurin Nina Neuber in den Wiesbadener Strafraum ein und kam zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte - wie könnte es auch anders sein - Julia Christ zum 3:0. In der Folgezeit blieb Großen-Buseck spielbestimmend, jedoch machten die Gäste es dem Tabellenzweiten auch nicht sonderlich schwer. Tiefstehend operierten die Wiesbadenerinnen stets lediglich mit langen Bällen in die Spitze, mit denen die Großen-Busecker Defensivabteilung keinerlei Probleme hatte. Aufseiten des FC brillierte neben der dreifachen Torschützin Julia Christ vor allem Marie Alisch. Die 15-jährige Mittelfeldspielerin erkämpfte sich gegen die aggressiv zu Werke gehenden Gäste ein ums andere Mal das Spielgerät und agierte souverän in der Rolle als Spielgestalterin.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeberinnen tonangebend und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten, um die Führung auszubauen, während sich die Wiesbadenerinnen komplett zurückzogen. Nach 65 Minuten scheiterte Neuber nach einem Eckstoß, 13 Minuten darauf war eine Direktabnahme von Wagner nicht von Erfolg gekrönt. In der Schlussminute besaß Neuber erneut die Chance zum 4:0, nach einem Lattentreffer von Christ scheiterte sie jedoch abermals, sodass es beim 3:0 in einer äußerst einseitigen Partie blieb.

FC Großen-Buseck: Haas, Kramer, Dietz, Becker, Banik, Alisch, Schmitt, Frey, Wagner, Christ, Neuber.

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