Jannik Hesses Kunstschuss entscheidet die Partie

Mit einem 1:0-Erfolg über den SC Teut. W.-Steinberg konnte sich der FC Cleeberg am Ostermontag in der Fußball-Gruppenliga durchsetzen. Der Mann der Partie war Jannik Hesse, der kurz vor Schluss mit einem Kunstschuss für die Entscheidung sorgte. Der FC Cleeberg belegt nunmehr Rang sieben, während der SC Teutonia auf Platz neun abrutschte.

(fro) Mit einem 1:0-Erfolg über den SC Teut. W.-Steinberg konnte sich der FC Cleeberg am Ostermontag in der Fußball-Gruppenliga durchsetzen. Der Mann der Partie war Jannik Hesse, der kurz vor Schluss mit einem Kunstschuss für die Entscheidung sorgte. Der FC Cleeberg belegt nunmehr Rang sieben, während der SC Teutonia auf Platz neun abrutschte.

In einer Partie auf Augenhöhe hatte FC-Trainer Andreas Wirth bereits im Vorfeld einen knappen Ausgang vorhergesehen. Und er sollte recht behalten, denn beide Mannschaften konnten ihren Respekt voreinander nie richtig ablegen. Beide Teams waren darauf bedacht, ja nicht den spielentscheidenden Fehler zu machen, sodass Torchancen Mangelware blieben.

Die Anfangsphase gehörte den Gästen, die durch eine Volleyabnahme von Tim Schmidt die frühe Führung auf dem Fuß hatten (1.). Einen Schuss von Eckhard Weller konnte der weit vor seinem Tor stehende FC-Keeper Andreas Wirth gerade noch zur Ecke lenken (3.). Den ersten Warnschuss der Hausherren gab Salvatore Russo (10.) ab, scheiterte aber am aufmerksamen SC-Torwart Till Weigel. Nach einer Viertelstunde hatten die Pohlheimer den Torjubel bereits auf den Lippen. Steffen Viehmann hatte einen langen Ball unterlaufen, Torwart Wirth am Ball vorbeigetreten und Andreas Wiertelorz brauchte die Kugel eigentlich nur noch im leeren Tor unterzubringen.

Erik Schimpf war aber der Retter in der Not und spitzelte das Leder zur Ecke. Die Schlussphase der ersten Halbzeit gehörte dann dem FC. Eckhard Weller rettete nach einer Flanke von Jannik Lehr vor dem einschussbereiten Jannik Hesse (33.) und Oliver Würz verzog einen Schuss aus 18 Metern knapp (35.), sodass bis zur Pause keine Tore fielen.

Nach dem Wechsel rückte der etatmäßige Keeper Jan-Eric Dreikausen zwischen die Pfosten des FC-Tores. Dieser konnte sich gleich auszeichnen, als er einen Schuss von Deniz Yobas mit einer Glanzparade aus dem Winkel fischte (52.). Eine weitere gute Gelegenheit machten sich die Gäste selbst zunichte, als sich drei Mann bei einem Konter gegenseitig im Wege standen.

Der Treffer des Tages fiel acht Minuten vor dem Ende auf der anderen Seite. Sebastian Kaiser hatte das Spielgerät nach hinten abgelegt, wo Jannik Hesse aus 25 Metern draufhielt. Der Ball prallte an den Innenpfosten und von dort zum 1:0 über die Linie.

»Das war eigentlich keine richtige Chance. Mit der Leistung meiner Elf bin ich trotz der Niederlage zufrieden. Ein Unentschieden wäre heute ein gerechtes Ergebnis gewesen«, meinte SC-Spielertrainer Benjamin Hack. »Der Glücklichere hat heute gewonnen«, sagte Cleebergs Trainer Andreas Wirth.

Cleeberg: Wirth (ab 46. Dreikausen); Sänger, Viehmann, Schimpf, Hesse, Würz (ab 72. Pizzini), Sebastian Kaiser, Johannes Kaiser (ab 19. Knapp), Lehr, Heinz, Russo.

W.-Steinberg: Weigel; Bukow, Priebe, Ay, Schmidt, Hack, Weller, Lück (ab 73. Iyasere), Geyer, Yobas, Wiertelorz (ab 73. Imran).

Stenogramm: Schiedsrichter: Horn (Oberems) - Zuschauer: 100. - Tor: 1:0 (82.) Hesse.

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