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Jan-Philip Bischof gewinnt in Gelnhausen Silber und Bronze. UR

Jan-Philipp Bischof und Balint Bettner glänzen

  • VonUlrich Ringleb
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(ur). Am vergangenen Wochenende fanden im Barbarossa-Bad in Gelnhausen die hessischen Meisterschaften und Jahrgangsmeisterschaften der Schwimmer statt. Nachdem die Titelkämpfe der jüngeren Jahrgänge in Offenbach in der Vorwoche wegen starken Unwetters nach dem ersten Abschnitt abgebrochen werden mussten, ging diesmal alles glatt über die Bühne. Auch bei diesen Meisterschaften wurde die Teilnehmerzahl etwas entzerrt und an Samstag und Sonntag das jeweils gleiche Wettkampfprogramm für jeweils ungefähr die Hälfte der Aktiven geschwommen.

Beide Teilergebnisse wurden dann zusammengeführt und die hessischen Meister 2021 gekürt.

Der Hessische Schwimm-Verband gab den jüngeren Jahrgängen eine zweite Chance und schob den ausgefallenen Abschnitt kurzerhand in die Veranstaltung in Gelnhausen ein.

Dass Schwimmer sich auch ohne Wassertraining, aber mit viel Training an Land und Laufeinheiten fit halten können, stellten die Gießener Schützlinge von Trainer Stefan Alt unter Beweis. Trotz nur sehr wenig schwimmspezifischem Training im Wasser in den vergangenen Monaten, gab es für die GSV-Aktiven vier Medaillenränge zu feiern. Schade, dass die Siegerehrungen aus Hygienegründen ins Wasser fielen und die Medaillen nachgereicht werden.

Jan-Phillip Bischof (2003) gewann in Gelnhausen seine ersten Medaillen auf Hessenebene, Der Brust-Spezialist zeigte über 200 m Brust eine sehr couragierte Vorstellung. In 2:52,31 Minuten schwamm er seine bisher zweitschnellste Zeit und schlug als Zweiter vor dem Großteil des Feldes an. Über 50 m Brust musste er dann schon Bestzeit schwimmen. Mit 33,95 Sekunden gewann er als Dritter eine weitere Medaille. Über 100 m Brust verpasste der 18-Jährige in 1:17,59 als Vierter nur knapp das Siegerpodest. Alina Reisch (2006) und Zoe Seitz (2007) hatten etwas mit den ungewohnten Bedingungen in einem Freibad zu kämpfen. Beide konnten aber mit neuen Bestmarken ihre Meldung für diese Meisterschaften rechtfertigen. Alina Reisch erzielte ihr bestes Ergebnis mit 1:29,66 über 100 m Rücken (Platz 8). Zoe Seitz kam über 200 m Brust mit 3:51,65 auf einen Top-Ten-Platz.

Die jüngeren Jahrgänge setzten ihre abgebrochenen Meisterschaften fort, sodass ein Gesamtprotokoll erstellt werden konnte. Balint Bettner (2007) taucht darin mit zwei Platzierungen unter den ersten drei auf. Über 100 m Rücken wird der 14-Jährige in 1:13,95 als Zweiter und über 50 m Rücken in 33,89 als Dritter gelistet. Sein jüngerer Bruder Bence Bettner (2008) zeigte sich ebenfalls über die Rückenstrecken stark verbessert. Über 50 m Rücken schrammte er in 36,76 als Vierter knapp am Podest vorbei.

Samuel Diener (2008) und Felix Seitz (2009) hinterließen ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Felix Seitz schwamm über 200 m Brust (3:37,38) und 100 m Brust (1:43,0) als Siebter bzw. Achter zweimal unter die ersten zehn seines Jahrganges). Samuel Diener verpasste über 100 m Freistil die 1:10erMarke um 0,93 Sekunden nur knapp.

Balint Bettner schwamm in der Woche zuvor in Offenbach über die Distanz 200 m Rücken sehr gute 2:44,60. Damit wäre er, wenn der Wettkampf nicht abgebrochen worden wäre, auf den dritte Rang gekommen. Über 50 m Freistil schwamm er in 28,51 zum ersten Mal unter 30 Sekunden. Bence Bettner (2008) war mit 31,88 über 50 m Freistil ebenfalls ganz vorne in der virtuellen Ergebnisliste zu finden. Über 200 m Rücken bleib er in 2:55,32 erstmals unter der Drei-Minuten-Marke. Der zwölfjährige Felix Seitz (2009) schwamm mit 34,64 Bestzeit über 50 m Freistil und mit 1:43, über 100 m Brust. Samuel Diener (2008) verfehlte über 50 m Freistil in 30,61 die 30-Sekunden-Marke nur knapp. Über 50 m Rücken zeigte er sehr gute 0:36,76,

Witterungsbedingt nur zu einem Kurzeinsatz kam Johannes Kuhn (2008), der bei seiner ersten »Hessischen« mit 34,84 über 50 m Freistil eine sehr gute Leistung ablieferte.

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