Jörg Fink
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Jörg Fink

25 Jahre in diversen Rollen

  • vonAndreas Joneck
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(aj). Es war das Jahr 1993, als sich Jörg Fink zum ersten Mal ein Rollstuhlbasketball-Spiel des RSV Lahn-Dill live vor Ort angesehen hat. Im Sommer 2020, also 27 Jahre später, verabschiedet sich der Busecker nun aus dem Management des Bundesligateams. Dazwischen liegt eine lange und erfolgreiche Karriere als Spieler, Trainer und Funktionär, die eng mit dem Aufstieg des Vereins zu einem der erfolgreichsten Klubs Europas verbunden ist.

Rund ein Vierteljahrhundert begleitete der heute 54-Jährige die Geschicke seines RSV aktiv, gehörte 1998 dem ersten Meisterteam des Klubs an, trainierte die zweite Mannschaft auf ihrem Weg in die 2. Liga und gehört seit 1995 auch dem Management des Bundesligateams an, das inzwischen zum Rekordsieger in der deutschen Meisterschaft und der Champions League aufgestiegen ist.

Nach 25 Jahren im aktiven Dienst des RSV möchte Fink nun kürzertreten: "Dieser Verein hat meinen Horizont erweitert und mein Leben bereichert." Insbesondere zwei Namen kommen in diesem Kontext über seine Lippen, der von Stefan Donner und der von Peter Bangel. "Peter war immer mein Ansprechpartner Nummer eins und Stefan mein sportliches Vorbild", sagt Jörg Fink über den ehemaligen Nationalspieler und den langjährigen Vereinsvorsitzenden, die ihm den Weg geebnet haben.

Er gehörte dem Meisterteam 1998 an, als mit Spielern aus der Region erstmals der Titel an die Lahn geholt wurde, stand im Kader als 2002 in Lodz der erste Europapokalsieg der Vereinsgeschichte und zwei Jahre später in Madrid der erste Champions-League-Triumph einer deutschen Mannschaft gefeiert wurde. Nach Ende der aktiven Karriere saß Fink als Trainer auf der Bank des RSV Lahn-Dill II, bereits 1995 rückte er ins Management des damals aufstrebenden Erstliga-Neulings: "Ich bin sehr stolz, einen Verein aus der mittelhessischen Provinz auf seinem Weg zu einer der besten Rollstuhlbasketball-Adressen weltweit begleitet zu haben", blickt Fink zurück.

Nach vielfältigen Rollen und Positionen soll nun erst einmal Schluss sein mit der wachsenden Verantwortung und den umfangreicher werdenden Aufgabengebieten. "Ich möchte mich für die Zeit, die ich in diesen Rollen hatte herzlich bedanken und dabei auch nicht vergessen, meinen Freunden und meiner Familie, insbesondere meiner Lebensgefährtin Helma, zu danken. Sie alle haben mich immer unterstützt." FOTO: ADH

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