"Drums alive" zeigt die Sportgruppe des TV Großen-Buseck.
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"Drums alive" zeigt die Sportgruppe des TV Großen-Buseck.

25 Jahre HSG im Busecker Tal

"Was damals eine schwere Geburt war, ist heute ein Musterbeispiel wie man Erfolg haben kann", sagt Busecks Bürgermeister Dirk Haas in seiner Rede. Derweil spannt Gerhard Wißner in Gesprächen den Bogen der nun 25-jährigen Geschichte der HSG Großen-Buseck/ Beuern, die am Samstag Geburtstag feierte.

Die Beuerner Willy-Czech-Halle war gut gefüllt als die rund dreistündige Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 25-jährigen Bestehens der HSG Großen-Buseck/Beuern am Samstag begann. Und der Verein verstand es, sich mit dem Motto "Die Handball-Offensive im Busecker Tal" zu präsentieren. "Zwei Vereine – gemeinsame Ziele" hatte Moderator Gerhard Wißner bei der Anmoderation gesagt und stellte die HSG als einen Verein mit "guten Perspektiven vor".

Den Auftakt des offiziellen Jubiläumsprogramms, das ein gelungener Mix aus Sport, Redebeiträgen und Showelementen war, machten die Kleinsten des Vereins: Die Minis, Midis und Maxis zeigten bei Musik Spiel und Spaß. Sie durchliefen einen Parcours, der mit einem Wurf auf das Tor beendet wurde. Anschließend wurden die Trainer und die Fünf- bis Achtjährigen vorgestellt.

Zuvor hatte HSG-Leiter und Vorstandsvorsitzender Bernhard Wieschmann den Nachmittag eröffnet und versprach einen "Einblick in die Arbeit des Vereins", verwies auf die gelungene Festschrift, "in der steht, was alles so in der HSG passiert" und wünschte "eine schöne HSG-Jubiläumsveranstaltung".

Bürgermeister Dirk Haas sprach von "einem ganz besonderen Jubiläum" und sagte, "dass es die HSG schon immer gibt seit ich in Buseck wohne – nämlich seit 25 Jahren". Und weiter: "Was damals eine schwere Geburt war, ist heute ein Musterbeispiel wie man Erfolg haben kann!" Dennoch stehe die HSG vor neuen Herausforderungen. Wißner dankte dem Bürgermeister für das "Schmuckstück Willy-Czech-Halle" und versprach, "sie stets mit Leben zu füllen".

Jürgen Reissner stellte die weibliche und männliche Jugend E, D und C vor. Erstmals geht für die neue Saison auch eine weibliche Jugend C an den Start. Die Beuerner Kindertanzgruppe präsentierte sich unter Leitung von Anja Löber-Sättler als "Cheerleader".

Gut gemacht war auch das Gespräch von Moderator Wißner mit Verantwortlichen des Förderkreises wie dem Vorsitzenden Jörg Kühbandner, dem 2. Vorsitzenden Rudolf Wagner und Rechnungsführerin Elsbeth Peters. Der HSG-Förderkreis feiert mit dem Verein sein 20-jähriges Bestehen und wurde von Theo Nauheimer, Reiner Reuter und Bernhard Wieschmann gegründet. Der Förderkreis unterstützt primär die Jugendmannschaften des Vereins und hat aktuell exakt 100 Mitglieder.

Interessant war eine Gesprächsrunde zwischen Wißner und den beiden Vorsitzenden der Stammvereine aus dem Jahr 1991, Karl Schmidt (TV Großen-Buseck) und Walter Otto (TSV Beuern). Beide ließen den verstorbenen ehemaligen HSG-Leiter Erich Größer als "Vorbereiter der HSG" nicht unerwähnt. "Die Rivalität in den 50er bis 70er Jahren zwischen den beiden Vereinen war schon krass, da war an eine Spielgemeinschaft nicht zu denken", sagte Otto. In der Festschrift heißt es dazu "die Zeichen der Zeit früh erkannt" zu haben. "Erst gegen, dann miteinander gekämpft". Die Gründung der HSG erfolgte "auf neutralem Boden im Bürgerhaus in Oppenrod am 8. April 1991", stellte Karl Schmidt heraus.

"Gründer" Schmidt und Otto geehrt

Gemeinsam mit HSG-Leiter Bernhard Wieschmann konnten dann die aktuellen Vorsitzenden der beiden Stammvereine, Rainer Volk (Großen-Buseck) und Manfred Noske (Beuern), zahlreiche Personen der verschiedensten Ebenen des Jubiläumsvereins ehren, die sich in 25 Jahren große Verdienste erworben hatten. Dazu gehörten die beiden Vorsitzenden der Stammvereine aus dem Gründungsjahr 1991, Karl Schmidt und Walter Otto sowie seitens der Funktionäre Wilhelm Sommerlad (1991 bis 1995 HSG-Leiter) und Bernhard Wieschmann (seit 2002 HSG-Leiter), Klaus Knorr (seit 1991 Rechner) und Gerhard Stephan (Sportbetriebsleiter von 1991 bis 2011, Presse, Homepage).

Seitens der Zeitnehmer wurden Werner Henß und der nicht anwesende Berthold Haupt ausgezeichnet. Schiedsrichter, die seit 25 Jahren für die HSG Spiele leiten, sind Alfred Stein (zuvor schon 24 Jahre als Schiedsrichter für den TV Großen-Buseck im Einsatz) sowie das heutige Gespann Jörg Steiß und der nicht anwesende Sascha Frank.

Nach einer kleinen Pause stellten sich dann die ältesten Jugendmannschaften, die männliche Jugend B und A dem Publikum vor. Dann kamen die Teams aus dem Aktivenbereich. Im Gespräch mit Wißner wurde Trainer Tino Beutel (1. Männer) zum Team und den Perspektiven interviewt, ehe die Mannschaft persönlich vorgestellt wurde.

Mit "Drums alive" hatte die Sportgruppe des TV Großen-Buseck unter Leitung von Birgit Steuernagel einen gelungenen Auftritt. Im Foyer lief zudem die gesamte Zeit über eine Bilderschau zur Geschichte der HSG mit historischen Aufnahmen wie auch Mannschaftsfotos aus 25 Jahren.

Trotz der Heimniederlage der ersten Männermannschaft gegen die HSG Münzenberg/Gambach II (23:30) ließen sich die meisten die Stimmung bei der anschließenden "Players Night" nicht verderben.

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