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Ab September geht der Wettspielbetrieb im Vogelsberger Tischtennis wieder los.

Im Vogelsberg weniger Teams

(mgs). Eine rundum gelungene Veranstaltung war der Tischtennis-Kreistag des Vogelsbergkreises, der im letzten Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste und in diesem Jahr online stattfand. Obwohl der Inzidenzwert im Vogelsbergkreis so deutlich gefallen war, dass eine Präsenzveranstaltung mit einem entsprechenden Hygienekonzept hätte stattfinden können, hatte der Vorstand beschlossen, diese Veranstaltung per Videokonferenz durchzuführen.

»Es kam wirklich ausschließlich positives Feedback. In diesen Zeiten war das wirklich eine hervorragende Alternative, zumal das Programm von Kreissportwart Manuel Ludwig in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Tischtennis-Verband (HTTV) hervorragend ausgearbeitet worden war. Es kam bei den Vereinen wirklich sehr gut an«, berichtete Pressewart Klaus Kehl. Ihre Posten hatten Ludwig und Kehl bislang nur kommissarisch seit den letzten Wahlen ausgeübt, bei der Abstimmung wurden beide nun einstimmig in das Amt gewählt.

Zu Beginn des Kreistages, durch den Kreiswart Udo Winkler führte, hatte dieser festgestellt, dass von den 38 Vereinen des Vogelsbergkreises 34 mit von der Partie waren. Zunächst bescheinigten die beiden Kassenprüfer Markus Eidt und Daniel Rode Kassenwart Rudolf Lochow eine einwandfreie Führung der Bücher und schlugen der Versammlung die Entlastung des Vorstandes zu, dem diese - ebenfalls einstimmig - auch nachkam.

Im Anschluss daran gab Ludwig die Einteilung der Kreisligen sowie der Kreisklassen bekannt und erntete auch hier den breiten Zuspruch der Vereine. Diese sollen die kommende Saison »normal« planen, auch wenn über den genauen Starttermin noch entschieden werden wird. Auffällig war hierbei dennoch die Tatsache, dass die Mannschaftsmeldungen auf Kreisebene klar rückläufig sind. »Da hat die Pandemie die ohnehin schon vorhandenen Probleme leider noch mal deutlich verstärkt«, musste Pressewart Kehl eingestehen.

Für reichlich Gesprächsstoff sorgte bei der Online-Sitzung der Beschluss, dass ab der Saison 2022/23 nur noch 4er- und keine 6er-Mannschaften mehr antreten sollen. Auch wenn das noch nicht zu 100 Prozent in Stein gemeißelt ist, ärgern sich viele Vereine darüber, dass solche Entscheidungen »von oben herab« getroffen werden.

»Da sitzen viele, die selbst überhaupt nicht spielen. Bei uns hier geht es beim Sport auch um die Geselligkeit, 6er-Mannschaften haben hier klare Vorteile, was auch sehr viele Vereine so sehen. Es wird darüber zwar noch mal diskutiert werden, aber so wie ich das sehe, dürfte die Änderung in der nächsten Saison kommen«, bedauerte Kehl. Die Möglichkeit, auch in der kommenden Runde schon mit 4er-Teams an den Start zu gehen, lehnten die Vereine des Vogelsbergkreises ab.

Bei der Versammlung wurden ansonsten noch einige Termine besprochen sowie Veranstalter und die entsprechenden Austragungsorte gesucht und festgelegt. Die erste Veranstaltung des Jahres - die Kreismeisterschaften der Aktiven sowie der Jugend - soll am 4./5. September stattfinden. Wo die Titelkämpfe stattfinden, wird kurzfristig entschieden. Die Kreis- (Vor-)Ranglisten der Jugend werden am 15./16. Januar 2022 vom SV Dirlammen ausgetragen, die Kreis-Jahrgangs-Meisterschaften eine Woche später vom TV Angersbach. Am 13. Februar veranstaltet der TTG Büßfeld die Kreispokalfinals der Damen und Herren, der TV Angersbach am 12./13. März dann die Kreis-Mini-Meisterschaften.

Noch offen ist der Termin für die Kreis-Mannschaftsmeisterschaften, der aber nach der Saison - voraussichtlich Anfang Mai - liegen dürfte. Als Veranstalter tritt hierbei der VfL Lauterbach in Erscheinung. Die Bezirks-Endranglisten werden dann im Herbst ausgespielt.

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