"Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden"

(pm) Am Donnerstagabend hat die HSG Wetzlar ihr erstes Testspiel in der Vorbereitung auf die neue Saison in der Handball-Bundesliga absolviert. Die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider traf in Bad Brückenau (Bayern) auf den Ligakonkurrenten TSV Hannover-Burgdorf.

Dabei kam es dem Coach vorrangig darauf an, die in den vergangenen zwei Wochen eingeübten Abläufe, Varianten und Deckungsformationen unter Wettkampfbedingungen auszutesten. Am Ende gewann die HSG mit 25:23 (11:12).

Die HSG startete mit Jens Tiedtke am Kreis, Philipp Müller, Adnan Harmandic und Michael Müller im Rückraum sowie Tobias Reichmann auf Rechts- und Kevin Schmidt auf Linksaußen. Beide Mannschaften agierten zu Beginn auf Augenhöhe, wobei die HSG durch Jens Tiedtke nach schönem Anspiel von Adnan Harmandic den ersten Treffer erzielte. Nach dem Ausgleich zum 3:3 durch Mait Patrail war es der Spielmacher persönlich, der zum 4:3 einnetzte. Im Tor überzeugte in den ersten 30 Minuten Nikola Marinovic, der einige freie Würfe entschärfen konnte. Bis zur Halbzeit blieb die Partie ausgeglichen.

Nach dem Wechsel konnten sich die Mittelhessen – angeführt vom starken Mittelmann Harmandic – zunächst auf 16:14 und später auf 18:16 absetzen. Philipp Müller erhöhte nach 48 Minuten auf 20:17. In der Schlussviertelstunde war beiden die Strapazen der jüngsten Vorbereitung anzumerken. Am Ende gewann die HSG Wetzlar schließlich knapp mit 25:23.

"Ich bin mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden. Ich habe sowohl in der Deckung als auch im Angriff einige sehr gute Ansätze gesehen. Auch die Neuzugänge haben überzeugt", resümierte Trainer Wandschneider.

Für die HSG trafen: Schmidt (2), Tiedtke (4), Fridgeirsson (1), Rompf (1), Valo (3), Mraz (3), Philipp Müller (2), Reichmann (2), Michael Müller (3), Harmandic (4).

Unterdessen hat Fabian Kraft den Sprung in den Anschlusskader der HSG geschafft. Der 19-Jährige wurde am Donnerstag mit dem Erstspielrecht bei den Mittelhessen ausgestattet. Kraft wird zudem per Zweitspielrecht für den Drittligisten HSG Pohlheim auf Torejagd gehen.

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