Huppmann knackt die Drei-Stunden-Marke

(lad) Trotz des traumhaften Sommerwetters hatten sich am Sonntag insgesamt rund 430 Läufer und Walker zum 41. Internationalen Volkslauf in Staufenberg eingefunden, die sich bei herrlichstem Sonnenschein durch das Lumdatal von Verpflegungsstand zu Verpflegungsstand durchschlugen, um die Strecken zu bestehen. Auf der vom SV Staufenberg zum zweiten Mal angebotenen Marathondistanz erreichten 70 der Starter das Ziel; Schnellster Läufer war hier Matthias Huppmann von der LGV Marathon Gießen.

(lad) Trotz des traumhaften Sommerwetters hatten sich am Sonntag insgesamt rund 430 Läufer und Walker zum 41. Internationalen Volkslauf in Staufenberg eingefunden, die sich bei herrlichstem Sonnenschein durch das Lumdatal von Verpflegungsstand zu Verpflegungsstand durchschlugen, um die Strecken zu bestehen. Auf der vom SV Staufenberg zum zweiten Mal angebotenen Marathondistanz erreichten 70 der Starter das Ziel; Schnellster Läufer war hier Matthias Huppmann von der LGV Marathon Gießen, der in 2:58:52,2 Stunden als einziger Sportler unter der begehrten Drei-Stunden-Marke bleiben konnte und damit seinen Vorjahreserfolg auf der leicht hügeligen Strecke wiederholte.

Diese magische Grenze verpasste Christian Heger vom Gastgeberverein in 3:00:45,0 Stunden denkbar knapp, aber der zweite Platz im Gesamteinlauf tröstete darüber hinweg. Dritter wurde Markus Henning (Fleckenbühler) in 3:04:09,7 Stunden vor dem Marburger Sebastian Weis (3:12:46,0). Diesem folgte Stefan Pirl in 3:16:27,9 Stunden, Sechster wurde Guido Becker (3:18:05,6) vor Christian Kern (Marburg/3:22:17,9).

Gesamtachter wurde der 63-jährige Wendelin Häusler (LGV Marathon), der für seine Altersklasse beachtliche 3:24:26,3 Stunden benötigte. Dahinter folgte sein Vereinskamerad Wolf George (3:25:08,4), der das Ziel damit nur eine Minute vor der schnellsten Frau des Tages erreichte. Dies war die Marburgerin Antje Krause, die in guten 3:26:08,5 Stunden eine satte Stunde Vorsprung auf die zweitplatzierte Frau hatte. In 4:25:26,6 Stunden war es Gisela Bittner (Rosenau), die Ines Fischer (LGV Marathon/4:27:05,8) auf den dritten Rang verweisen konnte. Hinter Irina Zietlow (Offenbach/4:37:01,4) und Marion Möhle (4:41:46,9) waren es zudem Renate Meinel (Treiser LWT/4:51:05,4), Andrea Möbus (Krofdorf-Gleiberg/4:53:49,4) und Brigitte Zietlow (4:55:48,5), die die fünf Stunden unterboten.

Im kurze Zeit später gestarteten Halbmarathon (21,1 Kilometer) war es mit Ulrich Wolf vom TV Wetter ein alter Hase, der den jungen Läufern die "Rücklichter" zeigte. In 1:21:39,3 Stunden siegte Wolf vor den für Ausdauersportler jungen Florian Beuermann (Cappel/1:22:45,3), Tim Vestweber (Alsfeld/1:24:38,2) und Christian Smolka (Friedberg/1:25:04,3), die allesamt noch der Altersklasse M20 angehören. Fünfter wurde der Krofdorfer Walter Wiezorek in 1:25:19,7 Stunden vor Fabian Bietz (1:25:38,0) und Carlo Cippitelli (Rennertshausen/1:26:59,7).

Auch Heiko Sichau von der LGV Marathon (1:27:15,5) und Dirk Loi (Stadtallendorf/1:27:38,9) bewältigten ihren Lauf in weniger als eineinhalb Stunden.

Bei den Frauen siegte Jutta Pfaff (TSG Lollar) in guten 1:34:44,3 Stunden und verwies damit Ramona Rühl (Ehringshausen/1:37:54,3) und Rosi Hausner (Treiser LWT/1:39:12,3) auf die Ränge zwei und drei. 24 Sekunden hinter Hausner erreichte deren Vereinskollegin Gabi Schubert noch vor Erika Hilge-Müller (1:42:33,8) das Ziel, die Wetzlarerin Petra Rink wurde in 1:43:39,2 Stunden Sechste. Hinter ihr kamen die Krofdorferin Lisa Scheibel (1:46:59,8), Michaela Wolf (LahnLaender Lahnau/1:48:11,2) und Elke Rudel-Alber (Wieseck/1:48:14,0) an.

Auf der zum Vorjahr etwas geänderten 10-km-Strecke (diesmal mit Wendepunkt im Wald) setzte sich Timo Weckmann (TSV Krofdorf-Gleiberg) durch, der auf den diesjährigen Frankfurt-Marathon hin trainiert: "Eigentlich wollte ich nur einen Trainingslauf machen, aber Swen Pöppel hat dafür gesorgt, dass es dann doch etwas härter wurde", schildert der 24-Jährige, wie der Wundertshausener die ersten fünf bis sechs Kilometer das Tempo bestimmte, bevor Weckmann nach überwundener Steigung vorbeiziehen und den Lauf in 34:40,8 Minuten gegenüber Pöppels 34:51,3 Minuten nach Hause bringen konnte.

Mit großem Abstand folgten Jörg Nau (Neustadt/36:52,8) und Jens Freese (36:56,7). Aus dem heimischen Raum konnten sich ebenfalls Jörg Braun (Fronhausen/38:26,4) und Robert Sonnack (Krofdorf/38:30,6) als Neunter und Zehnter unter den ersten Zehn platzieren. Frauensiegerin war ein erneutes Mal Hanna Rühl von der TSG Lollar, die in für die Hitze passablen 41:22,2 Minuten gewann. Damit hatte sie einen deutlichen Vorsprung auf Renate Fritz (45:01,7) und Denise Scheld (beide Alten-Buseck/46:17,2), die die Krofdorferin Inge Koch (46:46,4) auf Platz vier verwiesen. Petra Richter (Treiser LWT/48:10,9) und Katja Leib (Krofdorf/48:20,4) lieferten als Achte und Neunte ebenfalls eine gute Leistung.

Außer den EDV-Problemen bei der Ergebnis-auswertung verlief die Veranstaltung reibungs- und makellos (in Bezug auf Organisation, Verpflegungsstände, Streckenposten etc.), aber aufgrund der geringen Resonanz besteht nun die Überlegung, die Marathonstrecke nach zwei Auflagen wieder aus dem Programm zu nehmen, da dies die Auswertung erleichtern und für stärkere Felder über die zehn Kilometer und den Halbmarathon führen würde.

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