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Hungen/Lich ist favorisiert

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Von: Daniela Pieth

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Annalena Knoblauch und ihre HSG Hungen/Lich wollen gegen die TSG Leihgestern II am Sonntag den nächsten Sieg. HF © Harald Friedrich

(pie). Die nächsten zwei Derbys stehen am Sonntag in der Handball-Landesliga der Frauen auf dem Programm. Zudem ist die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen in Seulberg gefordert. Die HSG Kleenheim-Langgöns empfängt im Kampf um den Klassenerhalt die TSG Oberursel II.

»Die Bedeutung dieses Spiels ist riesengroß«, erklärte HSGKL-Coach Christian Manderla. »Wir sind zwar immer noch voll im Soll mit unseren 4:2 Punkten, aber das Spiel gegen Oberursel könnte ein Knackpunkt sein beziehungsweise auch vorentscheidend in Sachen Abstiegskampf.« Er erwartet am Samstag ab 17.30 Uhr in der Weidig-Halle in Oberkleen vollen Einsatz seiner Mannschaft. Im Hinrundenspiel hatten seine Damen die Anfangsphase völlig verschlafen und liefen während des gesamten Spiels einem Rückstand hinterher. »Die TSG ist in allen Bereichen gefährlich«, warnt Manderla. »Sie spielt hier und da einen unorthodoxen Handball. Im ersten Heimspiel wollen wir an unsere ersten beiden Spiele des Jahres anknüpfen.«

Im Mittelfeldduell der auf Rang fünf notierten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen bei dem direkt hinter ihr stehenden SV Seulberg könnte sich die HSG mit einem Sieg ein wenig vom Gegner absetzen. Zudem würde ein Sieg im direkten Aufeinandertreffen zu einem 1:1-Unentschieden führen. »Im Gegensatz zur Partie gegen Hungen müssen wir unsere technischen Fehler und Fehlwürfe minimieren«, fordert Betreuer Lars Will. »Das ist Grundvoraussetzung, um das Spiel erfolgreich zu gestalten. Das Augenmerk liegt bei Seulberg ganz klar auf Juliane Grauer, die müssen wir in den Griff kriegen.« Anwurf in der Sporthalle Seulberg ist am Sonntag um 16 Uhr.

Zweiter gegen Letzter heißt es am Sonntag um 16 Uhr in der Sporthalle der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Lich, wenn die HSG Hungen/Lich die TSG Leihgestern II empfängt. Die Gastgeberinnen gehen zwar mit einem Sieg bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen im Rücken in die Partie, haben sich aber lange Zeit schwergetan. Die TSG zeigte bei ihrem Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt sehr gute Ansätze, verspielte letztlich aber eine Führung und damit den Sieg. So wird es für Leihgestern immer schwieriger, die Mission Klassenerhalt positiv zu gestalten.

Mit Teamgeist will der TV 05/07 Hüttenberg den Ausfall von Lisa Tietböhl kompensieren. Wie gut das gelingt, kann die Mannschaft von Trainer Peter Tietböhl am Sonntag ab 18 Uhr in der Sporthalle Hüttenberg gegen die HSG Wettenberg II zeigen. »Klar ist der Ausfall von Lisa ein herber Verlust, aber wir können und müssen so etwas auffangen.« Mit Wettenberg kommt der Tabellenneunte, den der TVH aber »kein Gramm unterschätzen« werde. Hüttenberg ist dabei, im Training neue Formationen zu kreieren. »Wenn das Team das so umsetzt wie die letzten 15 Minuten in Griedel, wird uns als Trainerteam nicht bange«, so Tietböhl.

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