Hungen/Lich 22:22 gegen Linden

(lcs). In der Handball-Landesliga Männer trennten sich die HSG Hungen/Lich und die HSG Linden nach packendem Spielverlauf mit einem 22:22 (8:11)-Unentschieden.

Überschattet wurde die Partie allerdings von der wohl schweren Verletzung des Lichers Luca Macht. Carsten Schäfer, Trainer der HSG Hungen/Lich, zeigte sich nach der Partie mit zwei Gesichtern: »Einerseits sind wir stolz auf eine überragende kämpferische Leistung, aber die schwere Verletzung von Luca Macht mit Verdacht auf Kreuzbandriss überschattet das ganze Spiel. Er wird uns wohl sehr lange fehlen.« Auch auf der Gegenseite gab man sich größtenteils zufrieden. »Wir haben eine gute kämpferische Leistung abgeliefert, leider haben wir den Sieg nicht holen können«, so Co-Trainer Jan Nober nach der Partie.

Der erste Spielabschnitt gestaltete sich lange Zeit offen, sodass sich kein Team groß absetzen konnte, auch weil die Torhüter beider Seiten immer wieder gute Möglichkeiten entschärfen konnten. Nach 17 Minuten dann der Schock auf Licher Seite, als Luca Macht mit Tempo in Richtung Tor zog, hoch sprang und sich beim Aufkommen und schwer am Knie verletzte.

In der Folge erholte sich das Team von Carsten Schäfer, traf nach 22 Minuten sogar zum 8:6. Aber die Lindener schafften vor der Halbzeit einen 5:0-Lauf und gingen dementsprechend mit einer 11:8-Führung in die Kabine.

In einer spannenden zweiten Hälfte waren es die Gastgeber, die den besseren Start erwischten und durch Alexander Diehl zum 11:11 ausgleichen konnten. Im weiteren Verlauf war es ein kampfbetontes Spiel, das sich zu jeder Zeit in eine Richtung entscheiden hätte können.

Zum Schluss wurde es dann noch einmal hitzig. Paul Dönicke sah nach knapp 57 Minuten die blaue Karte, zu diesem Zeitpunkt stand es 22:21 für die Mannschaft der HSG Hungen/Lich, doch Linden konnte ausgleichen.

Den letzten Akt dieser dramatischen Partie war ein verworfener Siebenmeter der Hausherren. Nach nervenaufreibenden 60 Minuten hieß es somit 22:22.

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