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Der TV Hüttenberg II vor dem Saisonstart (hintere Reihe, v. l.): Till Uth, Sasa Cosic, Moritz Schäfer, Simon Dahlhaus, Frederik Lins, Lukas Kasabaum; mittlere Reihe (v. l.): Co-Trainer Tim Spengler, Betreuer Michael Krayl, Aaron Nandzik, Jannis Wrackmeyer, Nils Tietböhl, Trainer Dirk Happel; vorne (v. l.): Konrad Stankewitz, Nicolai Martin, Finn Rüspeler, Mario Theiß, Oskar Machleit, Paul Bährens, Danny Rüpprich; es fehlen: Sven Knorz und Betreuerin Jenniver Röczey.

Hüttenberger Rasselbande

(lmf). Das jüngste Team in der Handball-Landesliga stellt der TV Hüttenberg II, das aus 15 U23-Spielern und einigen A-Jugendlichen besteht. Für Trainer Dirk Happel steht die individuelle Entwicklung seiner Rasselbande im Vordergrund.

Die Vorbereitung war allerdings nach Aussage von Happel eher ein wenig zu lang. »Sie hätte auch für drei Saisons gereicht, dennoch haben die Jungs gut mitgezogen und haben richtig Bock auf die kommende Runde!« Dennoch: »158 Trainingseinheiten haben wir nun schon insgesamt auf dem Zettel seit der Pause, und da kam gerade mal ein Spiel in der letzten Saison dazu.« Das Team habe aber ausgesprochen athletisch und gut gearbeitet und im Sommer in Kleingruppen trainiert. »Wir haben uns läuferisch und koordinativ gut weiterentwickelt und später auch in der Halle, als das wieder möglich war, das Athletikprogramm ausgeweitet.« Hinzu kam ein Trainingslager, um sich taktisch weiter zu entwickeln und so langsam wieder in den Wettkampf-Modus zu kommen. »Für uns steht ganz klar im Vordergrund, den mannschaftlichen Charakter zu finden. Gerade bei solch einem jungen Team gibt es keine wirkliche Hierarchie. Es ist nicht möglich, von älteren Teamkollegen zu lernen, da sich alle Spieler so ziemlich im gleichen Alter befinden«, erklärt Happel, der seine Truppe auf einem guten Weg sieht. »Wir wollen so viele Punkte wie möglich erreichen. Man kann den Ausgang der Saison allerdings überhaupt nicht vorhersagen, weil die Truppe noch so jung ist und es natürlich Schwankungen geben wird.«

Zu den wichtigsten Neuzugängen zählen Jannis Wrackmeyer (Jahrgang 1999) von der HSG Linden und Finn Rüspeler und Oskar Machleit (beide Jahrgang 2002) aus der eigenen Bundesliga-A-Jugend. Happel sieht in der HSG Lumdatal den klaren Top-Favoriten auf den Staffelsieg. Seine Mannschaft eröffnet am Samstag um 20 Uhr gegen die HSG Lollar/Ruttershausen die neue Saison.

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