Hüttenberg will "unbedingt nachlegen"

(jms) Gute Stimmung beim TV 05/07 Hüttenberg! "Nach sechs Spielen kann man erst sagen, ob der Start geglückt ist und wo der Weg in etwa hinführt", hatte TVH-Trainer Jan Gorr in der Vorbereitungszeit gesagt. Mit 11:1 Punkten führen die Hüttenberger nun nach sechs Partien das Tableau der 2. Handball-Bundesliga Süd an. Und jetzt kommt mit der TSG Groß-Bieberau am Samstagabend um 18 Uhr eine Mannschaft nach Hüttenberg, die zwar sehr unangenehm zu spielen, aber dennoch schlagbar ist.

(jms) Gute Stimmung beim TV 05/07 Hüttenberg! "Nach sechs Spielen kann man erst sagen, ob der Start geglückt ist und wo der Weg in etwa hinführt", hatte TVH-Trainer Jan Gorr in der Vorbereitungszeit gesagt. Mit 11:1 Punkten führen die Hüttenberger nun nach sechs Partien das Tableau der 2. Handball-Bundesliga Süd an. Und jetzt kommt mit der TSG Groß-Bieberau am Samstagabend um 18 Uhr eine Mannschaft nach Hüttenberg, die zwar sehr unangenehm zu spielen, aber dennoch schlagbar ist. "Wir müssen aufpassen und uns voll auf den Gegner konzentrieren. So richtig wertvoll werden die Punkte aus Düsseldorf, wenn wir jetzt nachlegen", sagt Gorr, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Wegen einer Großveranstaltung im Bürgerhaus neben der Sporthalle wurde die Partie um 90 Minuten vorverlegt. "Das kann uns ein paar Zuschauer kosten, ist aber alternativlos, weil viele Stammbesucher unseres Spiels später die andere Veranstaltung besuchen wollen", begründet Hüttenbergs Marketingmitarbeiter Martin Volk die Verlegung. Im zweiten "Hessenderby", das der TVH binnen einer Woche auf eigenem Parkett austrägt, müssen die Mittelhessen auf der Hut sein. Denn auch die TSG konnte am Mittwochabend nach dem sehr starken 33:31 gegen den hochgehandelten ThSV Eisenach einen wichtigen Sieg feiern.

Zudem überzeugten die Odenwälder zuletzt durch einen Auswärtssieg beim EHV Aue. "Wer jetzt denkt, dass wir nach unserem starken Spiel in Düsseldorf locker gegen Groß-Bieberau gewinnen, liegt falsch. Für uns wird das ein ganz schweres Spiel", erklärt Gorr, der vor allem die Qualitäten der beiden Rybakov-Brüder Alexej und Dennis hervorhebt. Die beiden Rückraumspieler waren hauptverantwortlich, dass die TSG am vergangenen Mittwoch beide Punkte gegen Eise-nach holte. Zusammen trafen sie elfmal ins Schwarze und waren in der Verteidigung eine Bank.

"Beide müssen wir in den Griff bekommen", fordert Gorr, der seine zuletzt so starke 3:2:1-Deckung im Taktiktraining am Freitag explizit auf den Halblinken Dennis Rybakov einstellen wird.

Mit Matthias Konrad im linken Rückraum und Yannick Göbel auf Linksaußen verfügt das gegnerische Team von Trainer Thomas Göttmann über weitere Hochkaräter. Für die Mittelhessen ist es daher gut, dass alle Spieler mitmischen können. "Es gab natürlich im Düsseldorf-Spiel kleinere Blessuren. Doch das sollte kein Problem sein. Ich gehe davon aus, dass alle Spieler auch am Samstagabend spielen können", sagt Gorr. Als große Stärke stellte sich bei den Hüttenbergern zuletzt die Qualität in der Breite heraus.

Denn jede Position ist in dieser Runde doppelt besetzt. Selbst das Risiko am Kreis - hinter Sebastian Weber auf einen Nachwuchsmann zu setzen - zahlt sich bislang aus, da der erst 19-jährige Mario Fernandes - der mit seinem Treffer in letzter Sekunde einen Punkt in Coburg gesichert hat - im Angriff auftritt wie ein alter Hase und Zugang Weber so notwendige Verschnaufpausen nehmen kann. "Wir dürfen nicht vergessen, dass wir viele Spiele mit einem Tor gewonnen haben. Das zeigt, wie knapp es in der Liga zugeht. Es ist aber auch eine Qualität", meint Gorr. Gegen den Bergischen HC und die HSG Düsseldorf setzte sich der TVH ebenso knapp durch, wie im Heimspiel gegen den stark eingeschätzten TV Bittenfeld (25:24). Gegen Groß-Bieberau hofft der Siegtorschütze vom Mittwoch, Linksaußen Michael Stock, auf weniger Nervenkitzel als zuletzt: "Wir müssen und wollen unbedingt nachlegen und das geht nur, wenn wir hochkonzentriert zur Sache gehen."

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